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Caleb Followill, Sänger der Band Kings of Leon.

Lange Wartezeiten?

Verstärkte Kontrollen bei „Kings of Leon“ - das ist alles erlaubt

Die anhaltende Anschlagsgefahr wird auch am Mittwoch für lange Wartezeiten an der Olympiahalle sorgen. Dann kommen die „Kings of Leon“. Diese Vorgaben macht der Veranstalter.

München - Verstärkte Kontrollen bei Konzerten und somit längere Wartezeiten am Eingang werden zunehmend zur Normalität. Auch beim Konzert von „Kings of Leon“ am Mittwoch in der Olympiahalle müssen sich die Besucher darauf einstellen. Wie der Veranstalter Marek Lieberberg mitteilte, seien zusätzliche Kontrollen wegen der anhaltenden Anschlagsgefahr notwendig.

So werden Metalldetektoren eingesetzt und Körperkontrollen vorgenommen. Zur Prävention, so Lieberberg, sei ein Verbot größerer Taschen, Handtaschen, Rucksäcke sowie Helme erforderlich. Zuschauer sollten nur das absolut Nötigste mitbringen. Lediglich kleine Kosmetiktäschchen und Gürteltaschen werden nach händischer Überprüfung zugelassen. Dies gilt auch für leere Trinkfalttaschen mit einem Fassungsvermögen bis zu 0,5 Liter. 

„Schutz für Besucher, Künstler und Personal ausweiten“

„Unser Ziel ist es, die Kultur als wesentliches Merkmal einer freien und offenen Gesellschaft nicht einschränken zu lassen und unser gewohntes Leben so weit wie möglich aufrechtzuerhalten“, erklärte Lieberberg. Angesichts der potenziellen Bedrohung sei es aber zwingend, „den Schutz für Besucher, Künstler und das Personal auszuweiten“. Gemeinsame Anstrengungen und erhöhte Wachsamkeit seien unerlässlich. Bei Verdachtsmomenten sollten sich Besucher sofort an das Sicherheitspersonal wenden. Lieberberg rät zu einer rechtzeitigen Anreise zur Olympiahalle.

Bei Coldplay kam es in der vergangenen Woche zu großen Probleme im Vorfeld des Olympiastadions. Ebenso kam es zu Depeche Mode am Wochenende zu verschärften Kontrollen am Einlass.

mm

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