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Pure Lebensfreude: Shakira in der Olympiahalle.

Ausverkauftes Nachholkonzert

Waka waka: Shakira bringt die Olyhalle zum Ausflippen

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Popstar Shakira hat am Sonntagabend in der ausverkauften Olympiahalle die Massen zum Ausflippen gebracht. Die Kritik:

München - Waka, Waka, nun ja - nicht besonders wacker haben sich die deutschen Fußballnationalspieler am Sonntagabend in Russland gegen Mexiko geschlagen. Waka Waka - umso leidenschaftlicher gab Shakira in der Münchner Olympiahalle ihr Ersatzkonzert. Eigentlich hätte die 41-Jährige schon vor einem Jahr in Bayern auftreten sollen. Eine Stimmbandblutung zerstörte alle Pläne. Und nun? Singt sie, springt sie, versinkt sie im Spaß an der Bühnenshow.

Sie muss ja nur „Estoy aqui“ hauchen - schon flippen sie alle aus. Wer das Münchner Publikum kennt, weiß, wie hart es manchmal sein kann, die Gäste in Halle oder Stadion in Stimmung zu bringen. Doch die Kolumbianerin? Muss nur lächeln und ihre irre Löwenmähne schütteln - zack, sind sie dahin. 1.57 Meter klein, doch wenn sie „Underneath your Clothes“ singt, hat sie sie alle. Sie ist ein Wirbelwind - und weiß, wie Feiern geht. Selten erlebt man Münchner Konzertgäste so euphorisiert. Shakira lässt ihre weiblichen Reize spielen - und erntet Jubel, Jubel, Jubel. In der ausverkauften Olympiahalle tanzen sie, schwitzen sie, vergessen sie die Schmach der deutschen Kicker gegen die mexikanische Nationalmannchaft.

Doch sie kann ja nicht nur Fußball-WM-taugliche Pop-Hymnen. Nein, dann kommt das leidenschaftliche „Inavitable“ und schon ist selbst der vorher so cool und abgeklärt wirkende junge Mann mit Sonnenbrille in Reihe 3 sichtlich gerührt. Überhaupt ist es faszinierend, wie massenkompatibel all die Songs sind, mit denen Shakira ihre Fans erfreut. Am besten übrigens in den A-Capella-Momenten, wenn sie beispielsweise „Chantaje“ ins Mikro haucht - und alle begeistert jubeln. Was ist ihr Geheimnis? Vermutlich dieses irre Gefühl, das ihre Stimme unweigerlich auslöst. Sonne. Sommer. Leidenschaft. Shakira ist das Eis, das man sich nach einer Stunde schwitzen am Meer gönnt; der Aperol Spritz in der überteuerten Strandbar, die Wasserflasche nach vier Stunden Rennradfahren durchs Urlaubsparadies. Waka Waka, nie war eine Niederlage so schnell vergessen.

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