Wechsel an die Scala wäre eine Möglichkeit

- Noch ist das der rote Teppich vor dem Münchner Nationaltheater, auf dem Peter Jonas hier posiert. Bald könnte ihm aber auch andernorts der Läufer ausgerollt werden; denn die Mailänder Scala sucht nach dem Weggang von Riccardo Muti nicht nur einen neuen Dirigenten, sondern ebenso einen neuen Opernchef, der zum Nachfolger des umstrittenen und ebenfalls zurückgetretenen Mauro Meli gekürt werden soll.

<P class=MsoNormal>Erste Wahl der Mailänder ist angeblich Zürichs derzeitger Opernintendant Alexander Pereira. Sein Handicap: Der Österreicher hat gerade seinen Vertrag in der Schweiz bis 2011 verlängert. Die Kündigungsklausel berücksichtigend, könnte Pereira frühestens 2009 in Mailand antreten. Schneller dürfte da ein anderer zur Stelle sein: Münchens Peter Jonas. Sein Vertrag endet Sommer 2006. Zwar hat er sich bereit erklärt, darüber hinaus der Bayerischen Staatsoper so lange beratend zur Verfügung zu stehen, bis die ungeklärte Nachfolgefrage am Münchner Haus geregelt ist. Doch schließt das eine ja das andere nicht aus. Was die Scala angeht, kann Jonas noch ganz gelassen bleiben.</P><P class=MsoNormal>Zunächst ist das Angebot aus Mailand nach Zürich ergangen, und Pereira erhielt Bedenkzeit bis kommenden Freitag. Derweil hat Jonas ja auch immer noch alle Hände voll zu tun, die Programmlücke zu füllen, die sein designierter, kürzlich aber vorzeitig entlassener Nachfolger, Christoph Albrecht, offenbar verursacht hat.</P>

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