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Der Künstler Ai Weiwei steht am Freitag in München im Haus der Kunst in seinem Kunstwerk "Rooted Upon" (100 Baumteile).

Video: Ai Weiwei eröffnet große Schau in München

München - An diesem Sonntag (11. Oktober) eröffnet der chinesische Künstler Ai Weiwei seine langerwartete Ausstellung "So Sorry" im Münchner Haus der Kunst.

Er gehört zu Chinas berühmtesten und kritischsten Künstlern, nach den Schlägen chinesischer Sicherheitsleute auf ihn vor wenigen Wochen konnte er nur durch eine Operation in Deutschland gerettet werden: An diesem Sonntag (11. Oktober) eröffnet Ai Weiwei seine langerwartete Ausstellung "So Sorry" im Münchner Haus der Kunst.

Zahlreiche seiner Fans, aber auch Neugierige, die ihn erst durch die große Medienaufmerksamkeit in den vergangenen Wochen kennengelernt haben dürften, werden bis zum 17. Januar 2010 in München erwartet. Zu sehen gibt es Ausschnitte aus vielen Bereichen seiner Arbeit. Skulpturen und vor allem die gigantische, eigens für München geschaffene Installation "Rooted upon" stehen im Mittelpunkt. "Wir müssen einen Kommentar zu den schlechten Dingen in unserer Welt abgeben, sonst sind wir ein Teil davon", sagte Ai Weiwei bei einer Vorbesichtigung am Freitag, zu der auch viel internationale Presse angereist war.

Er selber tut das durch seine Kunst und in seinen Blogs. Neben der aus Hunderten Einzelteilen und uralten Baumstämmen bestehenden, raumfüllenden Installation "Rooted Upon" sind Beispiele seiner Arbeiten zu sehen, in denen er wertvolle chinesische Antiquitäten zum Teil zerstört und in neue Zusammenhänge setzt. Auch das "Vogelnest" genannte Olympiastadion in Peking, das er mitentworfen hat, ist Thema.

dpa

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