Wenn Caruso kommt

- In Wirklichkeit hat er nur ein einziges Mal in München gesungen. Das war im Nationaltheater und noch vor dem Ersten Weltkrieg. Seine Gage für dieses einmalige Operngastspiel betrug so viel, wie ein "normaler" Tenor damals im ganzen Jahr verdiente. Bei diesem Superstar der Kaiserzeit handelte es sich schließlich um keinen Geringeren als Enrico Caruso.

<P>Und so ändern sich die Zeiten: In einem Jahr kommt die Sänger-Ikone erneut an die Isar, gleich für ein paar Wochen. Denn: "Caruso - Das Leben einer großen Legende" gehört zu jenen Stücken, die Margit Bönisch für die neue Saison in der Komödie im Bayerischen Hof geplant hat. Caruso - ein Schauspiel mit Musik von Fernando Conti - mit Matthias Pagani als der weltberühmte Tenor und Barbara Ferun.</P><P>Diese Produktion ist eingebettet in einen mit Bedacht zusammengestellten Boulevard-Spielplan. Für die Saison 2004/ 2005 sind folgende Premieren vorgesehen:</P>"Die drei von der Tankstelle" (8. 9.)"Sechs Tanzstunden in sechs Wochen" (17. 11.)"Die Feuerzangenbowle" (20. 11.)"Mahalia" (24. 1. 2005)"Eine gute Partie" (9. 2.)"Das glückliche Paar" (13. 4.)"Caruso" (15. 6.) - alternierend mit "Sing! Sing! Sing! - Die Andrews Sisters".<P><BR>Freunde von Joachim Fuchsberger dürfen sich auf die Wiederaufnahme des "Priestermachers" (1. 8. 05) freuen. Wer sich u. a. sonst noch bei Margit Bönisch die Ehre gibt: der noble Hans von Borsody, die attraktive Heidelinde Weis, der coole Max Tidof und der ewig jungcharmante Pascal Breuer; der unermüdliche Wolfgang Spier und die stimmgewaltige Joan Orleans, der komödiantische Herbert Herrmann und die elegante Nora von Collande. (Tel. 089/ 29 16 05 31)</P>

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