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Den Erlös möchte Ingvild Goetz an soziale Projekte spenden.

128 Werke versteigert

Goetz-Auktion bringt 8,1 Millionen Euro

München - Die Münchner Kunstsammlerin Ingvild Goetz hat einen Teil ihrer großen privaten Sammlung versteigert und einen Gesamterlös von 8,1 Millionen Euro erzielt.

Damit wurde der Schätzwert der 128 Werke von rund 5 Millionen Euro deutlich übertroffen, wie das Londoner Auktionshaus Christie's am Freitag mitteilte. Der Erlös soll sozialen Projektenzugutekommen. „Der gegenwärtige Fokus meines sozialen Engagements liegt bei denen, die über keine Lobby verfügen: Asylsuchende und an Magersucht Erkrankte und ihr Umfeld“, hatte Goetz erklärt.

Die Sammlung Goetz ist mit rund 5000 Werken eine der größten privaten Sammlungen zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Versteigert wurden Arbeiten von 63 internationalen Künstlern, darunter Matthias Weischer, Christopher Wool, Wade Guyton, Kelley Walker und Richard Prince .

Im April 2011 hatte das Haus der Kunst in München eine enge Zusammenarbeit mit der Sammlung Goetz gestartet. Seitdem sind im ehemaligen Luftschutzkeller des Hauses immer wieder Ausstellungen von Werken aus der berühmten Videokunst-Sammlung zu sehen.

dpa/lby

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