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Wolfgang Beck.

Sohn macht weiter

Wolfgang Beck tritt von Verlagsspitze ab

München - Zum 1. Februar gibt der Verleger Wolfgang Beck die Leitung des C.H. Beck-Verlages in München an seinen Sohn ab. Beck hatte den Verlag selbst in der 70er Jahren von seinem Vater übernommen.

Der Verleger Wolfgang Beck tritt nach rund vier Jahrzehnten von der Spitze seines Verlages ab. Der 73-Jährige wird die Leitung des literarischen Bereiches des C.H. Beck-Verlages in München zum 1. Februar an seinen Sohn Jonathan Beck übergeben, wie er in einem Brief mitteilte. „Es ist an der Zeit, dass eine jüngere Generation die Regie übernimmt“, schreibt er darin.

Er werde dem Verlag aber weiterhin verbunden bleiben. „Als Abschied sind diese Zeilen daher nicht gemeint, wohl aber als Nachricht über eine wichtige Veränderung.“

Beck hatte den Verlag nach seinem Studium der Philosophie, Germanistik und Sozialwissenschaften in den 1970er Jahren von seinem Vater übernommen. Er verlegte Autoren wie Saul Friedländer, Albert Schweitzer und Richard von Weizsäcker.

Für seine Arbeit und sein ehrenamtliches Engagement wurde Beck mehrfach ausgezeichnet - unter anderem mit dem Bayerischen Verdienstorden.

dpa

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