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Häufiges Umschichten an der Börse zahlt sich für Anleger langfristig nicht unbedingt aus. Foto: Daniel Reinhardt

Aktives Handeln an der Börse kann Rendite schmälern

Wer an der Börse alle Kauf- und Verkaufssignale befolgt, kann eine gute Rendite erreichen. Allerdings wird diese durch die Kosten des häufigen Umschichtens geschmälert. Wie das passiert, zeigt eine aktuelle Studie.

Hamburg (dpa/tmn) - Häufiges Umschichten zahlt sich für Anleger langfristig nicht unbedingt aus. Denn die Kosten, die bei Käufen und Verkäufen entstehen, können die Rendite erheblich schmälern, wie eine Studie der Sutor Bank zeigt.

Die Experten schauten sich dabei beispielhaft die Entwicklung des Deutschen Aktienindex (Dax) der vergangenen 28 Jahre an. Anleger, die in dieser Zeit auf den Index setzten, konnten demnach eine durchschnittliche Rendite von 8,18 Prozent pro Jahr erzielen.

Wer sämtliche Kauf- und Verkaufssignale der Charttechnik befolgte, käme auf eine jährliche Rendite von 8,61 Prozent - allerdings ohne Berücksichtigung von möglichen Kosten.

Bezieht man die Depotkosten in die Berechnung mit ein, sieht das Ergebnis anders aus: Bei einer jährlichen Kostenquote von 1 Prozent für ein Depot, kommt ein Anleger den Angaben zufolge nur auf eine Rendite von 3,38 Prozent pro Jahr.

Bei einer Kostenquote von 0,5 Prozent liegt das Portfolio demzufolge mit 5,97 Prozent pro Jahr hinter dem Dax. Bei Kosten von 0,1 Prozent ist das Musterdepot mit 8,08 Prozent pro Jahr ebenfalls noch knapp schlechter als der Dax. Mögliche Steuern wurden bei diesen Berechnungen nicht berücksichtigt.

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