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Viele Anleger setzen lieber auf Wind- statt auf Atomkraft. Foto: Franziska Gabbert

Anhaltender Trend: Nachhaltige Geldanlagen nehmen zu

Soziale, ethische und ökologische Institutionen sind in Deutschland nach wie vor beliebt. Besonders institutionelle Investoren setzen vermehrt auf nachhaltige Geldanlagen.

Berlin (dpa/tmn) - Nachhaltige Geldanlagen wachsen - das Marktvolumen nachhaltiger Fonds, Kunden- und Eigenanlagen stieg Ende 2015 auf knapp 137 Milliarden Euro. Das geht aus einem aktuellen Marktberichtdes Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG) hervor, der jetzt veröffentlicht wurde.

Ende 2014 betrug es knapp 127,3 Milliarden Euro. Insgesamt ist der nachhaltige Anlagemarkt in Deutschland also um sieben Prozent gewachsen. Ein leichter Anstieg, betrachtet man zum Vergleich die Zahlen von Ende 2013: Damals betrug das Marktvolumen noch 79,9 Milliarden Euro.

Betrachtet man nur die Marktentwicklung nachhaltiger Investmentfonds und Mandate, also Fonds von Pensionskassen oder Versicherungen, zeigt sich ein größeres Plus. Laut FNG hat das Volumen in diesem Segment im Jahr 2015 um 31 Prozent zugelegt. Insgesamt liegt es demnach bei 69 Milliarden Euro.

Vergleicht man, wie sich institutionelle Investoren und Privatanleger den Markt aufteilen, zeigt sich: Besonders institutionelle Investoren bauten ihren Marktanteil aus - er stieg auf 85 Prozent. Der Anteil der Privatanleger ging damit leicht zurück - auf 15 Prozent - obwohl es hier in absoluten Zahlen Zuwächse von einer Milliarde Euro gab.

Bei den Anlagestrategien lagen auch im vergangenen Jahr wieder sogenannte Ausschlüsse an erster Stelle - mit rund 44,9 Milliarden Euro verzeichneten sie einen Zuwachs von 39 Prozent. Beim Ranking der Ausschlusskriterien lagen Waffen, Arbeitsrechtsverletzungen, Menschenrechtsverletzungen sowie Umweltzerstörung ganz vorne.

FNG-Marktbericht 2016

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