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Immobilien, Aktien oder Rohstoffe: Das alles können in der Sprache der Finanzbranche "Assets" sein. Foto: Jens Büttner

Asset - Vermögensklassen für Privatanleger

Stuttgart (dpa/tmn) - In der Finanzbranche werden gerne englische Begriffe verwendet. Ein häufig auftauchendes Wort ist "Asset". Gemeint ist damit nichts anderes als ein Vermögensgegenstand, erklärt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart.

Sowohl Aktien als auch Immobilien, Rohstoffe oder Sparguthaben werden als "Asset" bezeichnet. Streng genommen kann man sogar den Hausrat dazuzählen, denn auch hier handelt es sich um Vermögensgegenstände. Auch das Humankapital, also das durch Ausbildung und Erfahrung angesammelte Wissen, kann man als "Asset" begreifen, weil mit der eigenen Arbeitskraft Einkommen erzielt wird.

Sprechen Finanzberater von "Assets", fällt in diesem Zusammenhang häufig auch das Wort "Allocation". Übersetzt bedeutet dieses Wort Einteilung oder Aufteilung. Ist also von "Asset Allocation" die Rede, ist damit schlicht die Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen gemeint.

Für Anleger hat die "Asset Allocation" eine große Bedeutung. Die Aufteilung des Vermögens auf viele verschiedene Zinspapiere, Aktien, Immobilien und Rohstoffe verringert das Risiko, große Verluste zu erleiden. Denn in der Regel ist die Wertentwickelung der verschiedenen Anlageklassen oder "Assets" nicht gleich. Verluste auf der einen Seite können also im Idealfall mit Gewinnen auf der anderen Seite wieder ausgeglichen werden.

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