Kinder entdecken spielend die Welt. Sie prägen sich Bewegungs- und Koordinationsmuster ein und werden so geschickter. Foto: dpa

Vom Alter abhängig

Auf welche Arten Kinder spielen

Einräumen, stapeln, sortieren - wichtige Fertigkeiten, wie räumliche Wahrnehmung und Geschicklichkeit, werden schon von klein auf durch Spielen erlernt. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert über Spiel-Phasen in den unterschiedlichen Lebensjahren.

Köln (dpa/tmn) - Durch Spielen entdecken Kinder, wie die Welt funktioniert. Sie prägen sich Bewegungs- und Koordinationsmuster ein und werden dabei immer geschickter. Doch was sind eigentlich typische Spiele ab welchem Alter?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt auf ihrem Portal kindergesundheit-info einen Überblick - Abweichungen sind aber natürlich immer möglich:

- Ein- und ausräumen: Das ist vor allem für Kinder zu Beginn des zweiten Lebensjahres interessant. Spielbecher mit Würfeln, Eimer und Förmchen im Sandkasten, Schachteln oder Dosen - alles was ein- und wieder ausgeräumt werden kann, steht hoch im Kurs. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass Kinder in diesem Alter dabei sind, eine räumlich Vorstellung zu entwickeln.

- Stapeln: Sind die Sortierfähigkeiten geschult, geht es weiter zum Stapeln. Aus allen möglichen Dingen bauen die Kleinen Türme - egal, ob sie sich dazu eignen oder nicht.

- Aneinanderreihen: Das löst das Stapeln ab und zeigt sich meist gegen Ende des zweiten Lebensjahres. Viele Kinder setzen jetzt bevorzugt all ihre Spielsachen in eine Reihe. Etwa zur gleichen Zeit erkennen sie langsam, dass Gegenstände gleich oder verschieden sein können. Dann werden alle möglichen Dinge nach Form, Farbe oder Größe sortiert.

- So tun, als ob: Richtig kreativ werden Mädchen und Jungen ab Ende des zweiten Lebensjahres. Ein Schuh wird zum Flugzeug, ein Stock zum Löffel. Fachleute nennen diese Art des Spiels "Symbolspiel".

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