Aufbackbrötchen
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Knusprig, aromatisch, frisch: Viele Aufbackbrötchen lösen dieses Versprechen laut einem Test von Stiftung Warentest ein.

Stiftung Warentest

Die besten Aufbackbrötchen im Test: Ein Brötchen-Produkt mit Schimmelpilzgiften belastet

Krachende Kruste, lockere Krume: So soll ein Brötchen sein. Die meisten Aufbackprodukte lösen dieses Versprechen auch ein, zeigt jetzt ein Test. Geschmacklich gesehen gibt es aber auch Verlierer.

Es ist Sonntag, der Bäcker hat zu: Brötchen* zum Aufbacken sind dann genau richtig. Der Genuss kommt dabei nicht zu kurz, wie die Stiftung Warentest zeigt. In einem Test von 23 Sorten Aufbackbrötchen schnitt mehr als die Hälfte mit der Note «gut» ab. Darunter waren viele Bioprodukte, berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift «test» (Ausgabe 2/2021).

Vier Produkte setzten sich geschmacklich an die Spitze und bieten laut Stiftung Warentest alles, was ein Brötchen haben sollte: goldene Kruste und innen eine lockere und aromatische Krume. Überzeugend fanden die Tester die Aufbackbrötchen «Slooow Bio Organic Rusti» und «Moin Bio Sonntagskrustis.» Fast genauso schmackhaft seien «Edeka Bio Krustenbrötchen» sowie «Coppenrath & Wiese Unsere Goldstücke.»

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Aufbackbrötchen im Test: Ein Produkt mit Schimmelpilzgiften belastet

Bioware kann geschmacklich und qualitativ aber nicht immer mithalten: Zwei Produkte aus diesem Segment erhielten als Testergebnis nur ein «ausreichend». Bei einem bemängelten die Tester einen faden, leicht alten Geschmack. Bei den anderen Bio-Brötchen fanden sich erhöhte Werte des Schimmelpilzgiftes Deoxynivalenol, kurz Don. Es wird von Schimmelpilzen gebildet, die Getreide auf dem Feld befallen können.

Don gilt zwar nicht als krebserregend, Verbraucher sollten höher belastete Ware aber lieber aussortieren, raten die Tester. Zum Vergleich war Don in 15 der 23 genommenen Proben nicht nachweisbar.

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Aufbackbrötchen im Stiftung Warentest: Tiefkühlware hält am längsten

Für ihre Untersuchung zog die Stiftung Warentest sowohl ungekühlte als auch tiefgekühlte Brötchen heran. Letztere haben den Vorteil, dass sie bis zu zwölf Monate lang im Tiefkühlfach frisch bleiben.

Die ungekühlten Brötchen werden durch die Schutzgasatmosphäre im Beutel frisch gehalten. Im Labor waren aber vereinzelte Packungen schon vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum mit Schimmel befallen. Daher empfehlen die Warentester: Liegen ungekühlte Brötchen länger im Schrank - die getesteten hielten rund drei bis zehn Wochen lang -, so sollten Fans der Backware sie erst mit Augen und Nase prüfen. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

© dpa-infocom, dpa:210126-99-178726/3

Test zu Aufbackbrötchen

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