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Das Kindle von Amazon

So finden Sie die besten E-Book-Geräte zu Weihnachten

München - Wer für Weihnachten Multimedia-Geschenke kauft, muss sich durch jede Menge Fachchinesisch kämpfen und steht dennoch oft ratlos vor einer riesigen Auswahl. Damit es eine schöne Bescherung wird, gibt’s ab sofort täglich den Technik-Kaufberater der tz. Folge 7: E-Book-Geräte.

Folge 1: Fernseher

Folge 2: Laptops

Folge 3: Konsolen

Folge 4: Tablets

Folge 5: E-Books

Folge 6: Digicams

Folge 7: Smartphones

Folge 8: Navis

- Die richtige Vorab-Info: Wie bei Smartphones oder Tablets müssen Sie sich auch beim Kauf von elektronischen Lesegeräten einen Anbieter aussuchen, an den Sie dann gebunden sind. Wenn Sie sich für Amazons Lesegerät Kindle entscheiden, müssen Sie Ihre elektronischen Bücher auch bei ­Amazon herunterladen. E-Bücher, die Sie beispielsweise auf den Internetseiten von Thalia oder Libri bekommen, lassen sich dagegen auf dem Kindle nicht anzeigen – und Kindle-Bücher nicht auf den Readern von Thalia & Co. Doch von diesen Einschränkungen sollten Sie sich nicht abschrecken lassen. Wenn Sie sich erst mal für einen Anbieter entschieden haben, macht das ­E-Lesen Riesenspaß. Und Sie müssen nie mehr Bücherstapel in den Urlaub mitschleppen, auf jeden Reader passen Tausende von Titeln. Übrigens: Die elektronischen Bücher kosten meist so viel wie die gerade aktuelle billigste gedruckte Ausgabe. Und: Es gibt zahllose Klassiker von Goethe bis Shakespeare zum kostenlosen Herunterladen.

Mehr Geschenkideen und Weihnachts-Tipps gibt es in unserem

Weihnachtsspecial

- Das richtige Gerät für echte Leseratten: Wer viel liest, sollte sich für ein Lesegerät mit Schwarz-Weiß-Bildschirm und elektronischer Tinte entscheiden. Diese Bildschirme wirken tatsächlich wie Papier: Ihre Augen ermüden nicht – und Sie können selbst im gleißenden Sonnenlicht lesen wie in einem echten Buch. Der Akku hält wochenlang. Das beste Gerät, das die tz bisher getestet hat, war der Amazon Kindle, den Sie jetzt schon für 99 Euro bekommen. Mit ihm laden Sie Bücher drahtlos per WLAN, nach wenigen Sekunden steht so gut wie jeder aktuelle Bestseller zum Lesen bereit. Der Vater des tz-Testers (74) ist gerade auf den Kindle umgestiegen und begeistert – nicht zuletzt, weil Sie die Schrift beliebig vergrößern können, wenn Sie nicht mehr so gut sehen. Bonus: Ihre gekauften Kindle-Bücher landen automatisch auch auf Ihrem PC, Mac, iPhone, iPad oder Android-Handy. Dort können Sie zum Beispiel auf dem Weg in die Arbeit weiterlesen – und das E-Book springt immer zur letzten gelesenen Stelle, egal auf welchem Gerät. Die Schwarzweiß-Lesegeräte von Sony (149 Euro), Thalia (119 Euro) oder Libri (139 Euro) arbeiten alle mit der gleichen Bildschirmtechnik wie der Kindle, hier liegen die Bücher aber im so genannten EPUB-Format vor – das ist der meistverbreitete Kopierschutz. Ein elektronisches Buch nach diesem Standard läuft auf all diesen Geräten. Das Lesen macht auf Sony-Reader & Co. genauso viel Spaß wie beim Kindle, allerdings sind Herunterladen und Bedienung meist nicht so komfortabel wie bei Amazon.

- Das richtige Gerät für Gelegenheitsleser: Günstige Reader bekommen Sie schon ab 60 Euro (Hugendubel, Weltbild). Diese Geräte arbeiten aber mit einem farbigen Computerbildschirm à la iPad. Und für so wenig Geld dürfen Sie keine Top-Technik verlangen – augenfreundliches Lesen oder Bücherspaß bei Sonnenlicht sind nicht drin. Einsteiger lesen besser auf Smartphone oder Tablet. Es gibt Apps für alle E-Book-Plattformen – und auch Apple betreibt einen Buchladen namens iBooks für iPhone und iPad.

Jörg Heinrich

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