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Sieger von Stiftung Warentest

Testsieger: Die besten Weihnachtsgeschenke

München - Was verschenke ich bloß zu Weihnachten? Wir sagen es Ihnen! Zu den jeweiligen Vorschlägen listen wir dabei die Testsieger auf - und die nächstbesten Alternativen.

Alle Jahre wieder – will die Familie zu Weihnachten reich beschenkt werden. Doch das Christkind hat die Qual der Wahl. Ständig gibt es technische Neuerungen – und Hand auf’s Herz: Welcher Ehemann weiß schon so ganz genau, welcher Lippenstift den Mund der geliebten Gattin besonders gut in Szene setzt. Eine gute Orientierung bieten deshalb die Tests der Stiftung Warentest. Sie trennen die Spreu vom Weizen.

Die Redaktion stellt Ihnen die Test-Sieger aus den Bereichen Elektronik, Haushalt, Schönheit und Freizeit vor. Die Preise sind von der Stiftung Warentest ermittelte Durchschnittspreise – wer fleißig Preise vergleicht, kann auch günstiger wegkommen. In allen Kategorien präsentieren wir Ihnen die drei besten getesteten Produkte. Viel Spaß beim Schenken!

Große Tablets

Android holt auf! Zwar gilt Apples iPad mit seinem Betriebssystem immer noch als das Tablet schlechthin – im Warentest ist es aber schon von einem Android-Gerät überholt worden. Auf Platz eins bei den Geräten mit einer Bildschirmdiagonale von 22,5 bis 25,6 cm (8,9 bis 10,5 Zoll) landet das Samsung Galaxy Note mit 10.1. Das Gerät kostet im Mittel 580 Euro. Es überzeugt durch sein helles Display, einen Eingabestift zum Schreiben und Zeichnen und einen ordentlichen Akku. Auf Platz zwei folgt Apples iPad 3 (das mittlerweile vom iPad4 abgelöst wurde). Auch hier überzeugen Display Akku und die Synchronisation mit dem PC – der Speicher ist allerdings nicht erweiterbar. Der Preis ist stolz. 800 Euro kostet ein iPad 4 mit 64 GB Festplatte und 4G derzeit im günstigsten Fall. Auf Rang drei folgt das Asus Transformer Pad Infinity. Es lässt sich mit einer zusätzlichen Tastatur zum Netbook erweitern, allerdings ist der Lautsprecher eher schwach. Der Preis: 570 Euro.

Kleine Tablets

Bei den Geräten mit einer Bildschirmdiagonale von 17,4 bis 20,2 cm ist das Google Nexus 7 ganz vorne. Das Gerät wird von Asus hergestellt. Das Gerät ist einfach ausgestattet, bietet aber eine ordentliche Leistung. Zudem stimmt der Preis: In der einfach Variante mit 16 GB Speicher kostet das Gerät 199 Euro. Das Toshiba AT270-101 überzeugt mit dem besten Display im Bereich der kleinen Geräte, der Akku ist allerdings nur befriedigend. Der Apparat kostet 550 Euro. Platz drei belegt das Samsung Galaxy Tab 2 7.0. Zwar ist es gut für E-Mails geeignet, die Nutzer müssen jedoch bei diesem Tablet Abstriche bei Lautsprecher, Akku und Display machen. Für die 16-GB-Variante werden 345 Euro fällig. Das iPad mini von Apple kam für die Warentester zu spät. Im Schnelltest kommt es als „gelungelungener, wenn auch teurer Einsteiger in die Welt der kleinen Tablets“ gut weg. Der Preis: zwischen 330 und 530 Euro.

Blu-Ray-Player

Auch nicht mehr ganz so neu: Der DVD-Nachfolger Blu-Ray hat sich etabliert, die Preise purzeln. Blu-Rays bieten Platz für HD-Bilder, 3-D-Material und hochwertigen Ton. Wer also einen HD-Fernseher besitzt, sollte den auch mit einem Blu-Ray-Gerät bespielen. Die meisten Geräte sind mit gut bewertet – die drei Topmodelle (alle Testnote 2,0): der LG BP 420 (93 Euro), der LG BP 620 (130 Euro) und der Samsung BD-E61000 (130 Euro).

Notebooks

Sie sind eine ernsthafte Konkurrenz für Desktop-PCs geworden: Große Notebooks mit 15,5 Zoll haben mittlerweile sogar eine Tastatur mit Nummernblock, technisch hinken sie ihren nicht tragbaren Konkurrenten nicht mehr hinterher. Abräumer bei der Stiftung Warentest beim Test im Juli war das Medion Akoya P6812. Das Urteil der Tester: „Es ist preisgünstig, bietet den neuen schnellen USB-3.0-Anschluss und überzeugt mit seinem Akku und dem matten Display.“ Der Rechner kostet 550 Euro. Platz zwei ergattert sich das Samsung RC530-S0D – der Rechner schneidet ähnlich gut ab wie der Testsieger, kostet aber 670 Euro. Platz drei geht an den Acer Sapire 5755G-2454G50Mtks. Leichte Schwächen beim Display und in der Vielseitigkeit wiegen nicht zu stark, das Notebook kostet 540 Euro.

Ultrabooks

Sie sind kleiner und handlicher als die klobigen Notebooks, können technisch aber durchaus mithalten. Sie sind ordentliche Arbeitstiere, die Office-Anwendungen laufen einwandfrei. Eine Grafikkarte sucht man allerdings vergeblich, deshalb ist so ein Rechner nichts für anspruchsvolle Spiele-Enthusiasten. Gleich drei Geräte kommen auf die Bestnote 2,4: das Asus Zenbook UX31E-RY010V mit seinem sehr hellen Display (1300 Euro), das Toshiba Satellite Z830-10J ist besonders leicht und flach (950 Euro) und das Apple MacBook Air 13 begeistert durch seine lange Akkulaufzeit (1250 Euro).

Skihelm

Der „steife Hut“ wird immer beliebter auf den Pisten. Der beste in der technischen Prüfung ist der Atomic Xeed Ritual (Note 1,8) für 120 Euro, gefolgt vom Uvex hypersonic (Note 1,9) für 140 Euro, der in der praktischen Prüfung die Nase vorn hat. Ebenfalls gut ist der Wintex Elite V44 Racing Gear (Note 2,1).

Damenski

Der Trend für Gelegenheitsfahrer geht zum Rockerski. Die Bretter besitzen eine gute Wendigkeit, werden allerdings dank ihrer leichten Trägheit nicht im Rennsport eingesetzt. Der Blizzard Viva 7.6 IQ für 500 Euro mit Bindung und der Salomon Origins Iava für 430 Euro überzeugen mit einer Testnote von 1,6. Mit einer Note von 1,9 folgen der Atomic Affinity Pure 79 für 400 Euro, der K2 SuperOne für 430 Euro und der Head MYA N° 4 für 450 Euro, der besonders sportliche Fahrerinnen überzeugt.

Smartphone

Android marschiert durch. Das Samsung Galaxy S III für 545 Euro gilt den Testern als bestes Smartphone des Jahres (Testnote: 1,9). Das aktuelle iPhone 5 von Apple folgt dich mit einer Note von 2,0 und kostet 680 Euro. Ebenfalls mit 2,0 schneiden das Motorola Razr für 405 Euro und das riesige Samsung Galaxy Note für 495 Euro ab.

Camcorder

Erinnerungen sind kostbar und wer freut sich nicht über die alten Super-8-Filme aus der eigenen Kindheit! Heute muss es natürlich digital sein. Camcorder gibt es in jeder Preisklasse, als HD-fähige Geräte und sogar mit 3D-Aufsatz. Eine hervorragende Bildqualität bieten die drei bestplatzierten Geräte, die allesamt die Testnote 1,8 einheimsen konnten: Der Panasonic HC-X900M mit 32 GB internem Speicher und 3D-Option für 1040 Euro, der Sony HDR-CX730E für 865 Euro und der Sony HDR-TD20VE mit 64 GB internem Speicher und 3D für 1310 Euro. Das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet die Sony CX250E mit guten Videos für nur 350 Euro.

Kompaktkameras mit Super-Zoom

Ihnen reicht der 7-fach-Zoom kleiner Kompaktkameras nicht? Sie wollen eine Amsel auf der Spitze des Eiffelturms fotografieren können? Kein Problem: Super-Zoom Kameras machens möglich mit einem Zoom-Faktor von bis zu 19. Sie müssen die Kamera dann nur noch ruhig halten. Wenn Sie sich das zutrauen – hier die drei Testieger: Die Canon PowerShot SX260 HS mit 15-fachem Zoom und einem GPS-Empfänger, damit Sie hinterher auch wissen, wo die schönen Fotos entstanden sind. Testnote 2,3, Preis: 285 Euro. Für 249 Euro gibt’s die Canon Powershot SX240 HS – die gleiche Kamera ohne GPS (Testnote 2,4). Die Olympus SZ-31MR erreicht ebenfalls die Note 2,4 und kann mit einem 19-fachen Zoom aufwarten und kostet 380 Euro.

Fernseher

Die Größe zählt. Moderne LCD-Fernseher kommen bald schon in Kino-Leinwandgröße daher. Das muss nicht sein, nicht jedes Wohnzimmer ist groß genug, um einen Fernseher mit einer Bilddiagonale von 139 cm oder mehr zu beherbergen. Mit einer Bilddiagonale von 80 cm gibt es einige gute Geräte. Top sind der Philips 32PFL7606K für 645 Euro (Note 2,1), der Samsung UE32ES6710 für 575 Euro (Note 2,1) und der Samsung UE32ES6710 für 500 Euro (Note 2,2). Bei einer Bilddiagonale von 102 bis 107 cm liegen der Samsung UE40ES7090 für 1270 Euro (Note 1,9), der Samsung UE40ES8090 (Note 1,9) und der Loewe Art 40 3D DR+ für 2920 Euro (Note 2,1) vorn. Die ersten drei Plätze bei den Fernsehern mit einer Bilddiagonale von 116 bis 138 cm: der Samsung UE46ES7090 für 1630 Euro (Note 1,8), der Philips 46PFL7007K für 1600 Euro (Note 2,0) und der LG 47LM960V für 2180 Euro (Note 2,1). Wer Platz für ein Riesen-LCD hat: Bei der Bildschirmdiagonale ab 139 cm belegen der Philips 55PFL8007K für 2350 Euro (Note 2,1), der Samsung UE55ES6990 für 1880 Euro (Note 2,2) und der Sharp LC-60LE740E für 1410 Euro (Note 2,2).

Reisekoffer

Wer nach dem Fest abheben will braucht in aller Regel einen Koffer. Nur drei sind gut: Der Hartschalenkoffer Rimowa Salsa Air für stolze 330 Euro bekommt die Note 2,0. Mit der gleichen Note schneiden die Weichschalenkoffer Delsey Xpert Lite für 210 Euro und Samsonite B-Lite für 180 Euro ab.

Lippenstifte

Auf diesen Test hatten sich die Testern wohl besonders gefreut: Die Lippenstifte musste den Kusstest bestehen – allerdings durften die Tester nur Kosmetiktücher abbusseln. Sehr gut: der Kiko Double Touch ab (Note 1,4), mit 6,90 Euro ist er auch der preiswerteste Kombi-Lippenstift. Ebenfalls eine Note von 1,4 konnte der Mac Pro Longwear Lipcolour einheimsen, er kostet aber 24,50 Euro. Auf Platz drei folgt der MaxFactor Lipfinity Lip Colour mit Note 1,7 für 12 Euro.

Espressomaschinen

Italienisches Flair für daheim. Mit einer guten Espressomaschine machen Sie Ihrem Barista Konkurrenz. Der wichtigste Unterschied zwischen den Geräten: Die einen schäumen die Milch gleich mit auf, bei den anderen muss man das seperat erledigen. Bei den Maschinen mit Cappuccino-Automatik liegt die Jura ENA Micro 9 One Touch für 765 Euro ganz vorne (Note 2,1), gefolgt von der Nivona NICR 830 (Note 2,2) für 960 Euro und der Philips Saeco Eprelia HD8854/01 (Note 2,4) für 755 Euro. Ohne Automatik wird es günstiger: Die Bosch VeroCafe Latte und die baugleiche Siemens EQ.5 macchiato kosten 615 Euro und liegen mit einer Note von 2,3 vorn. Die De Longhi Magnifica S ECAM 22.110.B (Note 2,5) kostet nur 440 Euro.

M. Kniepkamp

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