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Junge Facebook-Nutzer sollten Freundschaftsanfragen von Personen, mit denen sie bereits befreundet sind, nicht akzeptieren. Die Nachricht könnte von einem Betrüger stammen. Foto: Tobias Hase

Betrug mit Fake-Profilen: Nicht die Handynummer verschicken

Kinder und Jugendliche, die Facebook nutzen, sollten Freundschaftsanfragen genau prüfen. Betrüger missbrauchen diese, um an Handynummern zu gelangen. Gelingt die Masche, kann es Betroffenen Geld kosten.

Düsseldorf (dpa/tmn) - "Hallo, kannst du mir deine Handynummer geben, ich brauche sie dringend". Wer von einem vermeintlichen Freund auf Facebook so eine Nachricht bekommt, sollte skeptisch sein. Dahinter können Betrüger mit einem Fake-Profil stecken.

In der Regel bekommt man bei dieser Masche eine Freundschaftsanfrage von jemandem, mit dem man eigentlich schon befreundet ist. Darauf weist das Portal Checked4You der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin. Akzeptiert man die Freundschaftsanfrage, folgt die Nachricht mit der Bitte um die Handynummer.

Wer die verrät, bekommt eine SMS - auf die weist der "Freund" auch noch einmal auf Facebook hin. In der SMS steht ein Zahlencode, den man dem "Freund" per Facebook schicken soll. Mit dem Code kann der Betrüger dann eine Bezahlung veranlassen, die von der eigenen Handyrechnung abgebucht wird.

Wer eine Freundschaftsanfrage von jemandem bekommt, mit dem er eigentlich schon befreundet ist, sollte auf anderem Weg als über Facebook nachhaken, was es damit auf sich hat. Seine Freundes-Liste sollte man auf nicht-öffentlich einstellen. Außerdem kann man bei seinem Mobilfunkanbieter eine sogenannte Drittanbietersperre einrichten. Technisch gesehen verhindert die Maßnahme, dass die Mobilfunknummer des Smartphones an Dritte übertragen wird und so zur Grundlage für Forderungen werden kann.

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