Laster stößt in Schongau mit Zug zusammen - Mehrere Verletzte

Laster stößt in Schongau mit Zug zusammen - Mehrere Verletzte
+
Chefs, die der Belegschaft ein Sommerfest spendieren, sollten die Freigrenze von 110 Euro pro Person einhalten. Andernfalls müssen die Mitarbeiter Steuern zahlen. Foto: Patrick Seeger

Die Sommerparty 2015 - Was Arbeitgeber beachten müssen

Es muss nicht immer nur eine Weihnachtsfeier sein - ein Firmenfest im Sommer sorgt bei den Mitarbeitern oft für eine bessere Stimmung. Allerdings nur, wenn hinterher für das Extra keine Steuern anfallen.

Berlin (dpa/tmn) - In der Sommerzeit veranstalten viele Unternehmen ein Sommerfest oder einen Betriebsausflug. Meist gibt es dann ein Rahmenprogramm mit Speisen und Getränken. Zeigen sich die Chefs jedoch zu spendabel, müssen die Mitarbeiter Steuern zahlen.

"Damit für diese Zuwendungen beim Arbeitnehmer keine Lohnsteuer anfällt, sollten Chefs ein paar Dinge beachten", rät Constanze Grüning vom Bund der Steuerzahler. Dazu gehört auch, dass sich die Regelungen seit dem Vorjahr verändert haben.

Zuwendungen des Arbeitgebers an seine Mitarbeiter bei einer Betriebsveranstaltung gehören nicht zum Arbeitslohn, wenn die Veranstaltung im überwiegenden betrieblichen Interesse stattfindet. Aufwendungen bis zu 110 Euro je Veranstaltung bleiben steuer- und sozialversicherungsfrei. Aus dieser bis zum Jahr 2014 geltenden Freigrenze ist seit Anfang des Jahres ein Freibetrag geworden. Für die Steuerzahler ist das günstiger: Wird der Betrag von 110 Euro überschritten, ist nicht mehr die komplette Summe steuerpflichtig, sondern nur der Teil, der den Freibetrag übersteigt.

Bei der Berechnung des Freibetrags müssen die Kosten für den äußeren Rahmen, zum Beispiel für die Saalmiete, berücksichtigt werden. Sämtliche Aufwendungen des Arbeitgebers einschließlich Umsatzsteuer müssen durch die Anzahl der teilnehmenden Arbeitnehmer geteilt werden. Das Finanzamt vertritt außerdem die Auffassung, dass Kosten, die für die Begleitperson des Arbeitnehmers anfallen, der 110-Euro-Grenze des Mitarbeiters zugerechnet werden müssen. Und die Betriebsfeier muss allen Mitarbeitern offenstehen. Nicht zuletzt: Der Freibetrag gilt nur für bis zu zwei Betriebsveranstaltungen jährlich.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Erste Hilfe leicht gemacht: Herzmassage am wichtigsten
Kaum einer traut sich, Erste Hilfe zu leisten. Auch, weil viele nicht mehr wissen: Wie oft drücken und wie genau beatmen? Die Herzstiftung rät Laien deshalb, sich auf …
Erste Hilfe leicht gemacht: Herzmassage am wichtigsten
Es wird kalt: Wann müssen Vermieter die Heizung anstellen?
Manch einer friert jetzt schon in der Wohnung - und hat Pech, wenn er die Heizung aufdreht. Es bleibt kalt. Denn die Vermieter können sich nach der allgemeinen …
Es wird kalt: Wann müssen Vermieter die Heizung anstellen?
Ohne diesen längst vergessenen Schnaps geht bald nichts mehr
Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, dass nach den Craft-Bieren und dem wieder entflammten Gin-Kult auch dieser urdeutsche Schnaps ein Comeback feiert.
Ohne diesen längst vergessenen Schnaps geht bald nichts mehr
Das sind die drei größten Fehler von Personalern
Personaler beschweren sich oft über ihre Bewerber - dabei sind sie selbst nicht fehlerfrei. Welche Unarten HR-Mitarbeiter ablegen sollten, um besser zu werden.
Das sind die drei größten Fehler von Personalern

Kommentare