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Dos und Don'ts für Anleger bei unruhigen Aktienkursen

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Diagramme reflektieren auf einer Brille
Bei Kursschwankungen in Krisenzeiten gilt: Nicht nervös werden und Ruhe bewahren. © Alexander Heinl/dpa-tmn

Unsichere Lagen wirken sich auf die Aktienkurse aus. Selbst überschaubare Verluste können Anlegerinnen und Anleger dann nervös machen. Übereiltes Handeln ist aber fehl am Platz.

Berlin - Die Ukraine-Krise stellt auch für die Aktienmärkte eine Herausforderung da. In Zeiten unruhiger Kursentwicklungen sollten Anlegerinnen und Anleger aber vor allem eines tun: Ruhe bewahren und abwarten, heißt es in der Zeitschrift Finanztest (Ausgabe 05/2022).

Was Anlegende nicht tun sollten

Wer eine breit gestreute Aktienanlage - etwa Welt- oder Europaaktienfonds - besitzt, habe keinen Grund zur Panik, so die Finanzexperten. Ein Crash lasse sich in dem Fall aussitzen, vom Verkaufen wird daher abgeraten. Ein Blick in die Vergangenheit zeige, dass Aktienkurse trotz teils ausgeprägter Kursstürze in den letzten Jahren stetig nach oben gingen.

Finanztest rät Besitzern von breit gestreuten Fonds auch vom sogenannten Stop-Loss ab. Die Fonds werden automatisch verkauft, sobald der Kurs unter einen bestimmten Wert fällt. Hier sei Aussitzen die bessere Methode.

Was Anlegende tun können

Stop-Loss-Order können sich hingegen für Aktien lohnen. Unterschreitet der Kurs einen vorher festgelegten Wert, wird die Aktie automatisch verkauft. Laut Finanztest kann es hier aber vorkommen, dass die Marke bei einem Crash deutlich niedriger liegt als erwartet.

Generell kann es sich lohnen, unruhige Börsenphasen zum Anlass zu nehmen, um die eigene Depotmischung zu prüfen. Vielleicht sind perspektivisch eine vorsichtigere Mischung und ein geringerer Aktienanteil besser? Handeln sollten Anlegerinnen und Anleger aber erst nach der Krise.

Krisenphasen können unterdessen eine Chance für Nachkäufe sein - etwa für einen breit gestreuten Fonds. Es gebe zwar keine Gewissheit, dass Käuferinnen und Käufer den günstigsten Kurs erwischen. Es bestehe aber die Aussicht, dass die Kurse langfristig steigen. dpa

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