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Beim Geld abheben sollten Bankkunden dafür sorgen, dass sie niemand beobachten kann. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Vor Betrug schützen

Drei Tipps zum sicheren Geldabheben am Automaten

Geld abheben am Automaten ist eine Routine-Aufgabe. Dennoch sollten Verbraucher dabei nicht zu sorglos sein. Denn Kriminelle nutzen die Situation schamlos aus. Mit diesen drei Tipps gehen Bankkunden auf Nummer sicher.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Wer Bargeld braucht, hebt das mit Girocard oder Kreditkarte am Geldautomaten ab. Allerdings versuchen Kriminelle immer wieder an die relevanten Daten zu kommen. Mit ein paar einfachen Mitteln können sich Verbraucher schützen, erklärt die Initiative Euro Kartensysteme:

- PIN: Die persönliche Geheimzahl (PIN) der Karten darf nie auf einem Zettel zusammen mit der Karte im Geldbeutel aufbewahrt werden - auch nicht getarnt. Wer diese Gedächtnisstütze trotzdem nutzt, handelt grob fahrlässig und haftet meist selbst für finanziell auftretende Schäden bei Diebstahl oder Verlust der Karte.

- Sicherheitsabstand: Verbraucher sollten darauf achten, dass ihnen am Geldautomaten niemand über die Schulter schaut. Wartende sollten einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten. Und: Bei der Eingabe der PIN sollte die Hand über das Tastenfeld gehalten werden, damit die Zahlen nicht ausgespäht werden können.

- Kartenverlust: Geht die Karte verloren oder wird gestohlen, sollten Verbraucher sie schnell sperren lassen. Denn erst ab dem Moment der Sperrung kommt die Bank oder Sparkasse für mögliche finanzielle Schäden auf. Die zentralen Sperrnotrufnummern 116 116 beziehungsweise 01805 021 021 sind rund um die Uhr erreichbar. Am besten ist es, diese Nummern im Handy einzuspeichern.

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