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Beim Wandern ist das richtige Schuhwerk wichtig. In zu engen oder zu weiten Schuhen bilden sich schnell Blasen an den Füßen. Foto: Christin Klose/dpa

Nährboden für Bakterien

Druckblasen an den Füßen immer aufstechen

Blasen können einem ganz schön die Wander-Tour vermasseln. Wenn sich an einer Druckstelle am Fuß doch eine schmerzende Blase gebildet hat, sollte man sie aufzustechen, das rät Dermatologe Folke Habermann.

Koblenz (dpa/tmn) - Wer Druckblasen an den Füßen hat, sollte sie immer aufstechen. Denn das Sekret unter der Haut ist ein Nährboden für Bakterien, sagt Dermatologe Folke Habermann. Der Experte empfiehlt, die Blasendecke abzutragen und die Wunde zu desinfizieren.

Anschließend sollte man ein Blasenpflaster auf die Haut kleben. Diese Hydrokolloid-Pflaster nehmen die restliche Wundflüssigkeit auf und polstern zudem die Druckstelle.

"Nach zehn bis zwölf Tagen ist die Wunde dann vollständig verheilt", sagt Habermann. Wenn man die Blase geschlossen lässt, könne die Blasendecke aufweichen, dann sei das Risiko für Entzündungen höher. Von einer Behandlung mit einer Blasensalbe rät Habermann ab.

Um die Blasenbildung zu vermeiden, sollte man immer bequeme Schuhe ohne Druckstellen tragen. Auch zu große Schuhe können übrigens zu Blasen führen.

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