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Verkauft ein Ehepartner dem anderen eine vermietete Immobilie, kann so eventuell viel Steuergeld gespart werden. Foto: Kai Remmers

Ehemann verkauft Haus an Ehefrau: Steuerersparnis möglich

Ein kleiner Kniff macht es für Eheleute möglich, Steuern zu spären. Erbt beispielsweise einer der Ehepartner eine vermietete Immobilie, kann er sie dem jeweils anderen verkaufen, um so die steuerpflichtigen Einkünfte herunterzuschrauben.

Berlin (dpa/tmn) - Ein Ehepaar kann erheblich Steuern sparen, wenn der eine Partner eine vermietete Immobilie an den anderen verkauft. Darauf macht der Bundesverband der Lohnsteuerhilfe in Berlin aufmerksam.

Hierbei geht es aber nicht um den Verkauf wegen einer Trennung, sondern es handelt sich um einen Deal in einer bestehenden Partnerschaft.

Ein Beispiel: Der Ehemann erbt eine Immobilie, die schon lange im Familienbesitz und bereits vermietet ist oder die man nun vermieten möchte. Hier wurden oftmals die Anschaffungskosten der Immobilien schon steuerlich geltend gemacht, oder das war gar nicht möglich. Bei einer Vermietung müssen die daraus bezogenen Einkünfte oft hoch versteuert werden.

Der Steuertrick: Verkauft der Ehemann die Immobilie nun an seine Ehefrau, wird neues Abschreibungsvolumen geschaffen. Das reduziert die steuerpflichtigen Einkünfte aus der Vermietung. Wichtig ist aber: Die Immobilie darf nicht für einen symbolischen Euro abgegeben werden. Damit der Kaufvertrag vom Finanzamt anerkannt wird, sollte er zum aktuellen Verkehrswert erfolgen und von einem Notar beglaubigt werden.

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