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Schätzungen von Experten zufolge sind mindestens eine halbe Million Menschen in Deutschland internetsüchtig. Foto: Nicolas Armer/dpa

Onlinedatenbank

Erste Hilfe für Internetsüchtige

Menschen mit Internetsucht und deren Angehörige können sich auf einer neuen Onlineplattform Hilfe holen. Wissenschaftler haben auf erstehilfe-internetsucht.de zahlreiche Informationen und Adressen für Therapiemöglichkeiten zusammengetragen.

Tübingen (dpa/tmn) - Eine neue Onlinedatenbank soll Internetsüchtigen die Suche nach Therapiemöglichkeiten erleichtern. Auch Familienangehörige können sich dort informieren.

Wissenschaftler der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Tübingen haben mehr als 950 Adressen unter www.erstehilfe-internetsucht.de zusammengefasst. Die Einträge sollen den Suchtforschern zufolge fortlaufend ergänzt werden. Der Aufbau des Portals ist durch das Bundesministerium für Gesundheit finanziert worden.

Laut Experten-Schätzungen ist mindestens eine halbe Million Menschen in Deutschland internetabhängig. Kinder und Jugendliche sind laut der Arbeitsgruppe des Drogen- und Suchtrates der Drogenbeauftragten der Bundesregierung überdurchschnittlich betroffen.

Datenbank für Internetsüchtige und Angehörige

Studie zu Angeboten bei internetbasiertem Suchtverhalten (AbiS)

Infos auf der Seite der Drogenbeauftragten der Bundesregierung

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