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So finden Sie das beste Navi zu Weihnachten

Wer für Weihnachten Multimedia-Geschenke kauft, muss sich durch jede Menge Fachchinesisch kämpfen und steht dennoch oft ratlos vor einer riesigen Auswahl. Damit es eine schöne Bescherung wird, gibt’s den Technik-Kaufberater der tz. Hier die 8. und letzte Folge: Navis.

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Weihnachtsmärkte

Die richtige Vorab-Entscheidung: Soll’s ein klassisches Navi sein – oder eine Navi-App für Ihr Smartphone? Mit einer Autohalterung samt Stromanschluss wird jedes aktuelle Internet-Handy zum vollwertigen Navigationsgerät mit Routenanweisungen und Sprachausgabe. Diese Lösung hat viele Vorteile: Die Handy-Bildschirme sind hochwertiger und lassen sich leichter bedienen. Durch App-Aktualisierungen sind die Karten immer aktuell. Und Sie haben Ihre Musik und Ihr Telefonbuch stets parat. Denn per Kabel oder Bluetooth-Funk lässt sich das Smartphone meist problemlos mit der Auto-Stereoanlage verbinden. Aber auch klassische Navis haben ihre Qualitäten. Wichtigster Vorteil: Die Bildschirme sind größer und damit besser abzulesen. Sie müssen, im Gegensatz zum Handy, keine Angst haben, beim Navigieren im Ausland in die Roaming-Falle zu tappen. Und die Navis zwacken keinen wertvollen Speicherplatz vom Smartphone ab – TomToms Europa-Navi beansprucht auf dem iPhone beispielsweise satte 1,8 GB.

Geschenke-Tipps zu Weihnachten 2011

Geschenke-Tipps zu Weihnachten 2011

Folge 1: Fernseher

Folge 2: Laptops

Folge 3: Konsolen

Folge 4: Tablets

Folge 5: E-Books

Folge 6: Digicams

Folge 7: Smartphones

Folge 8: Navis

Die richtige Navi-App: Die Handy-Navigation ist meist unschlagbar günstig. Für Android-Handys hat Google seine Maps-Software zum vollwertigen Gratis-Navi aufgerüstet. Und das noch leistungsfähigere CoPilot Live Premium kostet für Deutschland, Österreich und die Schweiz auch nur knapp 21 Euro. Sowohl auf Android als auch auf iPhone ist die Top-Navi-Software Navigon Select für Telekom-Kunden gratis, für Vodafone-Nutzer gibt’s das Null-Euro-Navi Find & Go. Und selbst bezahlte Apps wie TomToms D-A-CH-Navi sind mit 49,99 Euro noch relativ günstig. Autohalterungen bekommen Sie ab etwa 25 Euro. Der TomTom-Carkit fürs iPhone ist mit 79 Euro deutlich teurer, hat aber einen GPS-Verstärker eingebaut, der den Satellitenempfang drastisch verbessert.

Das richtige klassische Navi: Amazon-Bestseller im Einsteigerbereich sind derzeit das Navigon 70 Easy (105 Euro) und das TomTom XL 2 (110 Euro) – beides Topgeräte, die allerdings noch mit dem nicht mehr ganz aktuellen Staumelder TMC arbeiten. Ab etwa 150 Euro bekommen Sie noch mehr Navi-Komfort. Das Garmin nüvi 1390Tpro bietet zu diesem Preis beispielsweise lebenslange Kartenaktualisierungen. Und eine echte Stau-Revolution bringt TomToms „Go Live“-Serie (ab 190 Euro). In Zusammenarbeit mit Vodafone werden die Bewegungsdaten von Handys, die ja praktisch in jedem Auto liegen, anonym ausgewertet. Einfaches Prinzip: Wenn sich die Handys nicht mehr bewegen, ist Stau. So werden Sie auf Autobahnen, Landstraßen und den wichtigsten innerstädtischen Routen alle zwei Minuten „live“ über Staus informiert und bekommen Ausweichrouten vorgeschlagen – im TÜV-Süd-Test derzeit die beste Verkehrsinfo. Beispielsweise TomToms neues Flaggschiff Go Live 1015 (280 Euro) bietet diesen Service namens HD Traffic zwei Jahre kostenlos, danach zahlen Sie 50 Euro im Jahr. Zudem sind drei Jahre Kartenaktualisierungen im Preis inbegriffen. Besser können Sie kaum navigieren.

Jörg Heinrich

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