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So finden Sie das beste TV-Gerät zu Weihnachten

München - Wer für Weihnachten Multimedia-Geschenke kauft, muss sich durch jede Menge Fachchinesisch kämpfen und steht dennoch oft ratlos vor einer riesigen Auswahl. Damit es eine schöne Bescherung wird, gibt’s ab sofort täglich den Technik-Kaufberater der tz. Folge 1: Fernseher.

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- Die richtige Ausstattung: Mit 3D und Internet wollen die Hersteller dieses Weihnachten Kunden locken. Der 3D-Effekt ist tatsächlich erstaunlich – allerdings will wohl kaum jemand öfter mit schwarzer Brille im Wohnzimmer sitzen. Wenn Ihr Wunschfernseher 3D bietet, können Sie diesen Gag „mitnehmen“ – dafür extra Geld auszugeben, lohnt sich aber kaum. Wichtig: Das normale 2D-Bild leidet unter der neuen Technik nicht. Mit Online-Fernsehern („Smart TV“) können Sie von der Couch aus auf YouTube oder Facebook zugreifen. Für Internetfans durchaus interessant.

Geschenke-Tipps zu Weihnachten 2011

Geschenke-Tipps zu Weihnachten 2011

- Der richtige Empfang: Bei vielen aktuellen Fernsehern müssen Sie nicht mehr umständlich mit einem externen Empfangsgerät (Receiver) und einer zweiten Fernbedienung jonglieren – wenn der Fernseher den notwendigen Receiver schon eingebaut hat. Je nach Empfangsart brauchen Sie ein TV-Gerät mit digitalem Receiver für DVB-C (Kabel), DVB-S (Sat) oder DVB-T (Antenne, Bildqualität allerdings mäßig). Mit einem Fernseher, der alle drei Optionen bietet (Triple-Tuner) sind Sie auch für einen Umzug gerüstet. Und wenn Sie Sky sehen wollen, braucht Ihr Fernseher oder Receiver einen Steckplatz für die Empfangskarte (CI+-Modul).

- Die richtige Bildqualität: Flachbildfernseher machen erst mit hoch auflösenden HD-Bildern wirklich Spaß. HD-Fernsehen funktioniert aber nur, wenn auch Ihr Receiver HD-fähig ist. Sie brauchen also entweder ein TV-Gerät mit eingebautem HD-Empfangsteil – oder einen externen HD-Receiver. Solche Boxen bekommen Sie heute schon ab 50 Euro. ARD und ZDF können Sie ohne Mehrkosten in HD sehen, die Privaten nur mit Receivern, die auch den Standard HD+ unterstützen (ab 100 Euro).

- Der richtige Komfort: Wenn Sie zeitversetzt fernsehen wollen, brauchen Sie einen Festplattenrecorder oder zumindest eine Festplatte zum Aufnehmen des Programms. Einige Fernseher haben so eine Festplatte bereits eingebaut – andere bieten zumindest einen USB-Anschluss, um eine Computerfestplatte anzustöpseln. Diese Funktion macht richtig Spaß!

- Der richtige Energieverbrauch: Es lohnt sich, zu einem Gerät der Energiesparkategorie A zu greifen – denn über die gesamte Lebensdauer liegen die Stromkosten teilweise über dem Anschaffungspreis des Fernsehers.

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- Die richtige Größe: 37 und 40 Zoll (94 und 102 Zentimeter) sind jetzt die gängigsten Größen. Faustregel: Der Abstand von der Couch sollte mindestens 2,5 mal so groß sein wie die Bilddiagonale – bei 37 Zoll also rund 2,30 Meter. Sonst drohen Kopfschmerzen! Und übrigens: Plasma ist kaum mehr ein Thema – die meisten Top-Fernseher arbeiten heute mit LCD-Technik. Die zusätzliche LED-Option (Leuchtdioden) sorgt für noch kontrastreichere Bilder.
- Der richtige Preis: 350 Euro bis 400 Euro sollten Sie für einen 37- bis 40-Zöller mindestens investieren. Bei den 37-Zoll-TVs siegte im aktuellen Test-Sonderheft der Sony KDL-37EX725 (750 Euro), bei den 40-Zöllern der Samsung UE40D7090 (1200 Euro). Doch so viel Geld müssen Sie gar nicht ausgeben. Aktuelle Bestseller bei Amazon (mit etwas weniger Ausstattung) sind der LG 37LK450 und der Toshiba 40LV833G (je 390 Euro).

Jörg Heinrich

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