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Apples iPad

So finden Sie das beste Tablet zu Weihnachten

München - Wer für Weihnachten Multimedia-Geschenke kauft, muss sich durch jede Menge Fachchinesisch kämpfen und steht dennoch oft ratlos vor einer riesigen Auswahl. Damit es eine schöne Bescherung wird, gibt es den Technik-Kaufberater der tz. In dieser Folge: Tablets.

Folge 1: Fernseher

Folge 2: Laptops

Folge 3: Konsolen

Folge 4: Tablets

Folge 5: E-Books

Folge 6: Digicams

Folge 7: Smartphones

Folge 8: Navis

Das richtige Gerät: Wer von den praktischen Couch-Rechnern spricht, meint meist Apples iPad. Allerdings kommen auch immer mehr Tablets mit der Google-Software Android auf den Markt. Empfehlenswertestes Modell ist dabei das Samsung Galaxy Tab 10.1N (ab 540 Euro). Eine gute Wahl ist auch das Acer Iconia Tab A500 (ab 375 Euro). Die verschiedenen Android-Tablets ähneln sich aufgrund der gleichen Software, sie funktionieren alle erstklassig. Und Computer-Profis schätzen, dass Google seinen Kunden mehr Freiheiten lässt als Apple. Doch die Eleganz und die einfache Bedienung des aktuellen iPad 2 (ab 479 Euro) erreicht nach wie vor kein Konkurrent. Und während Sie fürs iPad aus rund 140 000 Apps auswählen können, die auf den ­Tablet-Bildschirm zugeschnitten sind, sind es bei Android nur wenige Tausend. Weil Apple zudem durch gigantische Stückzahlen die Preise attraktiv halten kann, bleibt das iPad für die meisten Interessenten die Nummer 1.

Der richtige Speicherplatz: Das iPad gibt es mit 16, 32 oder 64 Gigabyte (GB). Mit nur 16 GB (beim iPad ab 479 Euro) geht Ihnen auf jedem Tablet recht schnell der Platz für Filme oder Apps aus. 64 GB (ab 679 Euro) dagegen bekommen Sie kaum voll. Die beste Wahl für die meisten Nutzer sind 32 GB (beim iPad ab 579 Euro). Wichtig: Beim Apple-Tablet können Sie den Speicher nach dem Kauf nicht mehr erweitern. Einige Konkurrenten bieten dagegen Steckplätze für SD-Speicherkarten. Dann können Sie ein Tablet mit nur 8 GB kaufen und etwa mit einer 32-GB-Karte (28 Euro) aufrüsten.

Die Christkindlmärkte der Region

Der richtige Internetanschluss: Einen WLAN-Anschluss, auch Wi-Fi genannt, bietet jedes Tablet – damit können Sie dort surfen, wo ein solches drahtloses Netzwerk zur Verfügung steht, also zu Hause, im Büro oder an öffentlichen Internetzugängen (Hotspot). Wenn Sie ein Modell mit zusätzlichem UMTS-Mobilfunkanschluss wählen (3G), kommen Sie unterwegs praktisch überall ins Netz. Diese Funktion können Sie nicht nachträglich hinzufügen. Der Preisunterschied beim iPad zwischen Wi-Fi und Wi-Fi + 3G liegt bei 100 bis 120 Euro.

Der richtige Provider: Wenn Sie ein Tablet kaufen, das nur Wi-Fi eingebaut hat, ist kein Provider erforderlich – Sie surfen wie mit dem Laptop übers drahtlose Netzwerk, zusätzliche Kosten entstehen nicht. Für die 3G-Mobilfunkoption brauchen Sie dagegen einen Provider. Hier müssen Sie ­keine Rücksicht auf Ihren Handyprovider nehmen, können sich bei einem Anbieter Ihrer Wahl eine günstige Datenkarte besorgen. Dabei handelt es sich praktisch immer um Flatrates, Sie gehen also kein Kostenrisiko ein. Allerdings drosseln die Anbieter die Geschwindigkeit nach einer bestimmten monatlich verbrauchten Datenmenge auf Schneckentempo. Bei Discountern wie Simply oder Maxxim bekommen Sie jetzt 500 unbegrenzte Megabyte (MB) für 7,95 Euro im ­Monat – diese Datenmenge sollte in aller Regel ausreichen. Und noch ein Tipp, um eine Enttäuschung unterm Christbaum zu vermeiden: Fürs iPad brauchen Sie eine kleinere Micro-SIM-Karte, die alle Provider im Angebot haben.

Jörg Heinrich

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