Fünf Adressen

Die letzten Plätze für die Feiertage

München - Wenn Sie sich an den ­Feiertagen nicht selber an den Herd stellen wollen: Hier haben wir fünf Restaurant-Tipps für Kurzentschlossene zusammengestellt.

Ober-Bürger

„Einkehr“ ist natürlich ein wenig untertrieben. Die Grünwalder Einkehr bietet Bürgerlichkeit auf oberstem Niveau. Das fängt beim Ambiente der verschieden Stuben und zweier Wintergärten an, die Küche spannt den Bogen von verfeinerter Regionalküche mit Wildterrine (11,50 Euro) oder gesottenem Ochsenfleisch (18,50 Euro) bis zu internationalen Klassikern wie Rinderfiletspitzen in Cognac-Pfeffersauce (26,50 Euro).

Grünwalder Einkehr, Nördliche Münchner Str. 2, Grünwald, 089/12 59 25 49-0,

tägl. 9 bis 1 Uhr, warme Küche 11.30 bis 22.30 Uhr,

Heiligabend bis 16 Uhr.

Riesen-Auswahl

Erst der Blick über den Kleinhesseloher See, dann der Blick in die Speisekarte – und der braucht Zeit: Die Auswahl reicht generationenübergreifend von mediterranen Vorspeisen wie Kürbiscremesuppe mit Ingwer (7 Euro) über Klassiker wie Austern oder eine ganze Artischocke aus dem Weißweinsud (10 Euro) und Asia-Ente (19 Euro) oder dry aged Ochsenlende aus der Kuffler-eigenen Metzgerei (280 g für 31 Euro) bis zur Käseauswahl aus dem Allgäu (13 Euro). Ebenfalls nicht leicht: sich zwischen den verschiedenen Stuben und Stüberln zu entscheiden.

Seehaus im Englischen Garten, Kleinhesselohe 3,

Tel. 089 / 381 61 30, tägl. 10 bis 1 Uhr, Heiligabend nachmittags Biergarten mit Glühwein, etc.

Frische Versuchung

Wer gutes Fleisch schätzt, darf sich über Würste, Schnitzel und Steaks aus der hauseigenen Metzgerei freuen. Der Schweinsbraten kommt mittags und abends ofenfrisch auf den Teller (11,80 Euro). Für Vegetarier gibt es ­Schmankerl wie überbackenen Ziegenfrischkäse (8,60 Euro). Bemerkenswert ist die große Auswahl an glutenfrei ­zubereiteten Gerichten.

Gasthof Obermaier, Truderinger Str. 306,

Tel. 089 / 42 49 43, tägl. 10 bis 24 Uhr,

Heiligabend bis 22 Uhr.

Einfach königlich

Erst einen Spaziergang durch den Schlosspark, dann an den Tisch in der Schwaige, von der aus früher der gesamte Hofstaat versorgt wurde – mitunter über 1000 ­Menschen. Heute geht’s hier ruhiger zu, obwohl die verschiedenen Räume vom Stüberl mit zwölf Plätzen bis zum Festsaal vielen Gästen Platz bieten. Die Speisekarte ist übersichtlich und bietet doch eine große Bandbreite: von bayerischen Brotzeiten (ab 9,20 Euro) über Flammkuchen (ab 9,10 Euro) bis zum Apfelstrudel (6,50 Euro).

Schlosswirtschaft zur Schwaige, Schloss Nymphenburg 30, Tel, 089/12 02 08 90, tägl. 11 bis 24 Uhr, Heiligabend geschl.

Festlich-barock

Barock ist die Architektur des Asamschlössls. Was auf die Tische kommt, mitunter auch: altbayerische Brez’nsuppe (5 Euro) oder die bayerische Variation für vier mit Fleischpflanzerl, Bratwürsten, Schweinsbraten, Knödeln (19,50 Euro pro Person). Feines steht aber auch auf dem Programm: Hasenrückenfilet mit Rotweinsauce (24,50 Euro) oder Bio-Putenbrust mit Rahmschwammerl und Spätzle (19,80 Euro). Bio sind auch einige Weine aus dem Deutschland-Österreich-Italien-Spanien-Sortiment.

Asamschlössl, Maria-Einsiedel-Straße 45, Thalkirchen, Tel. 089 / 723 63 73,

tägl. 11 bis 24 Uhr, Heiligabend geschlossen.

Quelle: tz

Rubriklistenbild: © Kruse

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