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Rechte Gaming-Szene: ZDF-Reportage enthüllt Taktiken und erhält dafür harsche Kritik

Werden Gamer von Rechten unterwandert?

Rechte Gaming-Szene: ZDF-Reportage enthüllt Taktiken und erhält dafür harsche Kritik

Gamer und Medien: das passt nicht immer so gut zusammen. Kein Wunder also, dass eine ZDF-Reportage sich harter Kritik aus der Gaming-Szene ausgesetzt sah.

Hamburg, Deutschland – frontal21, das investigative Politmagazin vom ZDF, produziert für seine Zuschauer regelmäßig Analysen, Reportagen und Hintergründe zu aktuellen Themen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Am 20. November hat das ZDF-Magazin eine Reportage, unter anderem auf YouTube, veröffentlicht, in welcher untersucht wird, ob und wie Rechte die Gaming-Szene unterwandern. Dabei interviewt und beleuchtet das Format nicht nur eine Seite, erntet aber trotzdem viel Kritik – insbesondere von YouTuber kuchenTV.

Die ZDF-Reportage beginnt damit, dass Gaming und Medien bisher ein schwieriges Verhältnis hatten. Das bestreitet die Reportage auch nicht, sondern untermauert gleich zu Beginn, dass es Probleme in der sachlichen Darstellung von Games gab und macht mit diesen Aussagen deutlich: frontal21 möchte sachlich und ausgewogen über das Thema berichten. Relativ schnell kommt der Gaming-Experte Christian Huberts zu der Thematik zu Wort: „Die Gaming-Kultur hat kein Nazi-Problem, aber einzelne Subkulturen der Gaming-Kultur haben sicherlich ein Problem damit, dass dort einerseits Codes aus dem Rechtsradikalismus Verwendung finden oder eben auch Spiele produziert werden, die ganz klare rechtsextreme Agenda verfolgen.“

Bei ingame.de* kann man nachlesen, wieso die Gaming-Szene ein rechtsextremes Problem haben könnte* und was der YouTuber kuchenTV an der Reportage auszusetzen hat. *ingame.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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