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Langsam erschwinglich: 4K-Monitore im Test

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4K-Monitore liefern gestochen scharfe Bilder. © AllesBeste

Bis vor wenigen Jahren waren 4K-Monitore nur im absoluten Premium-Segment für Mondpreise zu haben, nun werden sie auch zunehmend für den Otto-Normal-Verbraucher erschwinglich.

Ultrahochauflösende Monitore setzen sich immer mehr durch. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn bis auf den Preis gibt es kaum ein Argument, das gegen die Anschaffung eines solchen Monitors spricht. Selbst der gesteigerte Bedarf an Grafikleistung stellt für die meisten halbwegs modernen Rechner kein Problem mehr dar. Umso besser also, dass nun auch dieses letzte Argument gegen die Anschaffung eines 4K-Monitors immer weiter bröckelt und gute Monitore mittlerweile schon für wenige hundert Euro zu haben sind.

Die hohe Auflösung dieser Monitore sorgt nicht nur dafür, dass Filme und Bilder gestochen scharf dargestellt werden, sondern auch im normalen Office-Betrieb ist dieses Mehr an Bildpunkten durchaus lohnend. Texte werden deutlich klarer dargestellt, sie erscheinen wie auf ein Blatt Papier gedruckt und auch Excel kommt so deutlich angenehmer für das Auge daher. Ein positiver Nebeneffekt der gesteigerten Anzahl an Pixeln ist auch, dass es so ohne schmerzende Augen möglich ist, den Büroalltag vor einem 27- oder 32-Zoll großen Bildschirm zu verbringen, einzelne Pixel sieht man bei dieser hohen Auflösung, selbst aus der Nähe betrachtet, kaum.

Im Test wurde neben einer guten Bildwiedergabe – für einen Monitor natürlich eines der wichtigsten Kaufkriterien – auch auf die Ergonomie des Bildschirms geachtet, indem dessen Verstellmöglichkeiten mit in die Bewertung eingeflossen sind. Ein weiteres Testkriterium stellten die Anschlussmöglichkeiten dar, welche die Monitore zu bieten hatten.

4K-Monitore im Test: Welcher Monitor überzeugt?

Das Testportal AllesBeste hat in Zusammenarbeit mit der Redaktion 20 verschiedene 4K-Monitore getestet. Testsieger wurde der Dell U2720Q. Er vereint ein hervorragendes Bild mit zahlreichen ergonomischen Einstellmöglichkeiten. Der Monitor ließ sich sogar um 90 Grad drehen. Dieses Pivot-Modus genannte Extra sorgt dafür, dass man beispielsweise Dokumente deutlich angenehmer lesen kann. Was die Bildqualität betrifft, so war das Bild des Dell bereits im unkalibriertem Zustand farbecht und sehr ausgewogen, selbst der erweiterte DCI-P3-Farbraum, der vor allem für die professionelle Bild- und Videobearbeitung relevant ist, wurde von diesem Modell zu 95 Prozent abgedeckt. Kein Wunder also, dass der U2720Q eine Farbtiefe von 10 bit erreicht, was bedeutet, dass der Dell zur Wiedergabe von 1,07 Milliarden Farben in der Lage ist.

Wem der Preis des Dell zu hoch ist, der wird für etwas weniger als der Hälfte des Preises ebenso fündig. Der BenQ EL2870 konnte uns trotz seines geringen Preises im Test überzeugen. Sein Panel bot ein gutes Bild und richtete sich mit seiner geringen Reaktionszeit vor allem an die Fraktion der Gamer. Der vom Hersteller beworbene HDR-Modus ist allerdings mehr das Produkt der Marketing-, denn der Technikabteilung. Im Test konnte der HDR-Modus des BenQ, ähnlich wie der des LG, nicht überzeugen.

Mehr Informationen und weitere empfehlenswerte Alternativen finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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