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Ein Akku-Rasentrimmer ist praktisch: Er kommt an schwer zugängliche Stellen und hat kein störendes Kabel.

Nicht alle überzeugen

Für kleine Gärten sinnvoll: Rasentrimmer mit Akku

Nach dem Rasenmähen bleiben unerwünschte Ecken und Stellen übrig, die der Rasenmäher nicht erreichen kann. Hier kommt der Rasentrimmer ins Spiel. Modelle ohne Kabel sind praktisch – aber welche sind empfehlenswert?

Elektrische Rasentrimmer unterscheiden sich von den stärkeren Motorsensen mit Verbrennungsmotor in der Leistungsfähgkeit: Während Motorsensen eher im professionellen Bereich eingesetzt werden, sind elektrische Rasentrimmer besser für den heimischen Garten geeignet.

Das Gras wird bei beiden meist mit einem schnell rotierenden Kunstofffaden geschnitten, inzwischen gibt es aber auch Modelle mit Kunststoffmessern.

Ganz ungefährlich ist ein Rasentrimmer nicht, deshalb ist der Schnittkreis zum Teil mit einem Schild abgedeckt. Dadurch wird verhindert, dass Steine nach oben geschleudert werden und denjenigen, der den Trimmer verwendet, verletzen.

Der Vorteil eines Akku-Rasentrimmers ist natürlich, dass man auf das lästige Kabel verzichten kann. Dafür muss man mit begrenzter Akkulaufzeit leben. Zwischen 30 und 45 Minuten kann mit einer Akkuladung der Rasen auf Vordermann gebracht werden. Ein Akku-Rasentrimmer ist daher vor allem für private Gärten sinnvoll, die nicht allzu groß sind.

Ein weiterer Nachteil: Oft sind Akkus und Ladegeräte nicht im Lieferumfang enthalten – und kosten zusammen gern mal so viel wie das Gerät selbst.

Rasentrimmer-Kauf: Was sollten Sie beachten?

Bei Geräten mit Fadenspule kann die komplette Ersatzspule nachgekauft werden, wenn der Faden aufgebraucht ist. Günstiger ist es, nur den Faden zu kaufen und ihn selbst aufzuwickeln. Die Spule selbst muss längst nicht so oft ausgewechselt werden.

Kunststoff-Messer sind vom Schnittergebnis nicht besser als ein Faden, lassen sich aber einfacher wechseln. Die Messer müssen allerdings als Ersatzteil vom Hersteller nachgekauft werden, was meistens ins Geld geht. Günstiger fährt man auf jeden Fall mit Faden.

Akku-Rasentrimmer im Praxistest

Das Testportal AllesBeste hat fünf Akku-Rasentrimmer getestet. Dabei zeigten die Modelle gravierende Unterschiede in der Mähleistung.

Mit Abstand am besten schnitt der der Makita DUR181Z ab. Er verfügt über einen leistungsstarken Motor und schafft damit auch Hartgräser ohne Probleme. Er war außerdem der einzige Trimmer im Test, der einen Gurt bereits im Lieferumfang hat.

Auch die Ladezeit des Akkus war mit gut einer Stunde erfreulich kurz, andere Modelle brauchten zum Teil über vier Stunden, bis der Akku wieder voll war. Mit Akku und Ladegerät wechselt der Makita DUR181Z für knapp 200 Euro den Besitzer. Er war damit das teuerste Gerät im Test.

Wem das zu viel ist und ohnehin mit gut gepflegtem Rasen nur weiches Gras schneiden muss, für den ist der Black + Decker GLC1823L20 eine gute, günstigere Option. Bei ihm sind Akku und Ladegerät bereits im günstigen Startpreis von rund 90 Euro enthalten.

Den ausführlichen Test mit weiteren Alternativen lesen Sie auf AllesBeste.

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