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Akku-Staubsauger sind praktisch, aber nicht so saugstark wie Staubsauger mit Kabel. 

Akku-Leistung macht Unterschied

Akku-Staubsauger im Praxistest: So gut wie herkömmliche?

Akku-Staubsauger sind groß im Kommen. Kein Wunder: Staubsaugen ist ohne Stromkabel viel praktischer. Aber können sie herkömmliche Staubsauger ersetzen?

So praktisch Akku-Staubsauger in der Handhabung sind, die Stromversorgung per Kabel hat auch ihre Vorteile, vor allem, was die Leistung angeht. Während der Motor von Akku-Staubsaugern gerade mal 80 oder 100 Watt verbraucht, sind herkömmliche Staubsauger rund 10 mal stärker.

Beim Saugen auf Parkett oder Fliesen reicht die Saugstärke von Akku-Staubsaugern aber völlig aus. Und auch auf Teppich können sie trotz niedrigerer Saugleistung gute Ergebnisse bringen, denn fast alle verfügen über eine rotierende Bürste im Saugkopf. Solche Bürsten fördern Schmutz, Staub und Haare zuverlässiger aus Teppichböden als starke Saugkraft allein.

Ein wirkliches Manko zeigen Akku-Staubsauger vor allem in Ecken und Wandkanten: während starke Kabel-Sauger auch hier alles sauger kriegen, bleibt mit Akku-Saugern an den Rändern gerne mal was liegen.

2-in-1 Geräte mit integriertem Handsauger

Viele Akku-Staubsauger sind so konstruiert, dass man die Saugeinheit abnehmen kann und dann über einen praktischen Handsauger verfügt. Zum Saugen von Krümeln auf der Couch oder auch im Auto ist das sehr hilfreich.

Allerdings fehlt den Akku-Saugern zumindest für das Aussagen des Autos meist die nötige Power. Für das Absaugen von Polstern in der Wohnung sind die meisten aber gut geeignet. Ist der Akku leer, kann er meist in einer in den Standfuß integrierten Ladestation aufgeladen werden, manche kommen auch mit einer Wandbefestigung. Einige Hersteller bieten auch Wechsel-Akkus als Zubehör an.

Akku-Staubsauger im Praxistest

Wie gut sich Akku-Staubsauger in der Praxis schlagen, hat das Test-Portal AllesBeste ausprobiert. Im Test waren sechs Akku-Staubsauger mit Preisen zwischen knapp 200 und 300 Euro. Bei den Problemzonen Ecken und Kanten enttäuschten alle Geräte – bei jedem Modell blieb der Boden in diesen Bereichen staubig.

Große Unterschiede zeigten dagegen bei der Akkulaufzeit: Während die meisten Modelle nur um die 20 Minuten bei voller Saugstärke durchhielten, schafften einige auch das Doppelte. 20 Minuten sind zum Saugen einer größeren Wohnung oder gar eines Hauses schon knapp bemessen – zumal die Laufzeit mit der Lebensdauer eines Akkus nachlässt.

Testsieger wurde aus diesem Grund auch der Fakir Starky HSA 252, der die längste Akkulaufzeit von allen Geräten hatte: er läuft nicht nur 40 Minuten bei voller Saugstärke, sondern lässt sich auch flott wieder aufladen. Er überzeugte außerdem mit einer soliden Saugleistung auf allen Bodenarten und kann auch als Handsauger eingesetzt werden.

Wer auf den Handsauger verzichten kann, für den ist der Bosch Athlet BBH6P25 eine gute Alternative. Er kann auch ohne Bürste saugen, was für glatte Böden besser ist. Dosiert man die Leistung, hält auch sein Akku lange genug, um die ganze Wohnung zu saugen.

Den ausführlichen Testbericht und weitere Alternativen können Sie auf AllesBeste nachlesen.

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