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Der richtige Dreh: Akkuschrauber im Test

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Einen Akkuschrauber kann jeder mal gebrauchen. Bei der Wahl des Modells kommt es aber darauf an, was man damit vorhat.
Einen Akkuschrauber kann jeder mal gebrauchen. Bei der Wahl des Modells kommt es aber darauf an, was man damit vorhat. © AllesBeste

Fast jede handwerkliche Tätigkeit setzt irgendwann den Einsatz eines Akkuschraubers voraus. Dabei gleicht die Wahl des Arbeitsgeräts – zumindest im Kreis ambitionierter Handwerker – einer Grundsatzentscheidung. Um sich im Dschungel der verschiedenen Typen und Modelle zurechtzufinden, hat das Testportal AllesBeste 54 Modelle getestet.

Akkuschrauber nutzen jedem irgendwann, auch wenn man es mit dem Handwerk sonst nicht so hat. Spätestens beim Aufbau einer Fertigmöbelgarnitur wird die Arbeit mit einem herkömmlichen Schraubendreher mühsam. Gerade wenn man sich nicht mit Elektrowerkzeug auskennt, kann man aber schnell die Übersicht verlieren – es gibt die praktischen Helfer in den unterschiedlichsten Größen, Formen und Farben. Ganz so kompliziert ist es aber gar nicht, denn Akkuschrauber lassen sich drei maßgebliche Kategorien bestimmen, die sich durch ihre Leistung unterscheiden.

Die kleinen 3,6-Volt-Modelle richten sich dabei in erster Linie an Privatanwender, denen ein kleines Helferlein für den Aufbau von Möbeln schon genügt. Ein Loch in ein Stück Holz zu bohren ist mit diesen Modellen allerdings nicht möglich, dafür sind sie zu schwach. Der wichtigste Vorteil solcher Modelle liegt in ihrer geringen Größe, die das Arbeiten selbst in beengten Verhältnissen ermöglicht. Manche 3,6-Volt-Schrauber besitzen zudem ein Gelenk, dank dem sie entweder in einer kerzengeraden Stabform oder geknickt benutzt werden können. Wer nur auf der Suche nach einem komfortablen Upgrade für seinen Schraubendreher ist und den Akkuschrauber nur gelegentlich für kleinere Arbeiten verwendet, wird mit der kleinsten Kategorie schon glücklich.

Mit der mittleren Leistungsklasse, den 12-Volt-Modellen, ist man dann schon für die meisten im Haushalt anfallenden Aufgaben gut gerüstet. Unterschiede gibt es hier vor allem beim Akku. Während im Griff verbaute Stabakkus platzsparend und handlich sind, bieten Block-Akkus meist mehr Kapazität, und der Akkuschrauber kann auf dem Block abgestellt werden, was mitunter sehr praktisch ist. In der Regel kann man mit diesen Geräten auch kleinere Bohrungen vornehmen. Das macht sie zu exzellenten Allroundern.

Die dritte Kategorie der Schrauber bilden die großen, mächtigen 18-Volt-Modelle. Mit diesen holt man sich einen echten Bohrmaschinen-Ersatz ins Haus. Drehmoment, Drehzahl und Akkukapazität sind hier auf Profi-Niveau – leider gilt das auch für den Preis.

Akkuschrauber im Test: Welcher ist der Sieger?

Das Testportal AllesBeste hat in Zusammenarbeit mit der Redaktion insgesamt 41 Akkuschrauber getestet. Testsieger in der Kategorie 3,6 Volt wurde der Bosch Ixo (6. Generation). Neben der hochwertigen Verarbeitung überzeugte die Tester das Zubehör, mit dem sich der kleine Bosch sogar zum elektrischen Korkenzieher oder Grillgebläse erweitern lässt.

In der 12-Volt-Klasse heißt der Testsieger Metabo PowerMaxx BS. Er versenkte nicht nur Schrauben, die beinahe größer als er selbst waren, sondern war auch für Bohrarbeiten gut zu gebrauchen.

Bei den 18-Volt-Modellen musste sich die Konkurrenz dem Platzhirschen Makita geschlagen geben: Der Makita DDF-482RFEB bot nicht nur Leistung satt, sondern konnte auf Knopfdruck auch sehr gefühlvoll werden. Im Test absolvierte der Makita-Schrauber alle Aufgaben mit Bravour.

Mehr Informationen und weitere empfehlenswerte Alternativen in jeder Kategorie finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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