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Amazon erhöht Mindestbestellwert für kostenfreien Versand – neue Regelung betrifft Prime-Mitglieder nicht

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Von: Anne Hund

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Wer eine kostenlose Lieferung will, muss Berichten zufolge künftig mehr bestellen. Für bestimmte Waren wie Bücher gilt das jedoch nicht. Und auch Amazon-Prime-Kunden sind ausgenommen.

Amazon hat mehreren Berichten zufolge seine Bestellbedingungen geändert. Künftig müssen Kunden Waren für mindestens 39 Euro bestellen, damit keine Versandkosten anfallen, wie Tagesschau.de schreibt. Die Grenze lag bislang bei 29 Euro. Wenn man unterhalb der Grenze bestellt, fallen je nach Produkt und Lieferart Versandkosten zwischen 2,99 und 9,99 Euro an.

Neue Regelung betrifft Amazon-Prime-Mitglieder nicht

Aber: Von der neuen Regelung nicht betroffen sind Amazon-Kunden mit einem kostenpflichtigen Prime-Abonnement, wie die Tagesschau ebenfalls berichtet. Und auch für bestimmte Waren wie Bücher gelte dies nicht: „Unabhängig vom Bestehen eines Prime-Abos versendet Amazon auch Bücher, Hörbücher und Kalender unter der 39-Euro-Grenze weiterhin versandkostenfrei.“

Lieferung eines Amazon-Pakets
Auch Amazon-Prime-Mitglieder sind von der neuen Regelung nicht betroffen. (Symbolbild) © Fleig / Eibner-Pressefoto/Imago

Amazon erhöht Mindestbestellwert für kostenfreien Versand

Zuerst hatte am Dienstag (14. Februar) Spiegel Online über die geänderten Bestellbedingungen berichtet. Demnach stehe – nach wochenlangem Hin und Her – nun fest, dass der Mindestbestellwert für kostenlose Lieferungen angehoben wird. „Der Mindestbestellwert für kostenlose Lieferungen wird ab sofort von 29 auf 39 Euro angehoben. Amazon-Prime-Mitglieder werden weiterhin kostenfrei mit Artikeln aus dem Prime-Angebot beliefert“, so das Nachrichtenmagazin.

An den Versandkosten selbst ändert sich den Berichten zufolge nichts. Und auch an den Ausnahmeregeln ändert sich laut Spiegel Online erst einmal nichts: „Die Versandkosten entfallen wie gehabt bei der Bestellung von Büchern, Hörbüchern oder Kalendern sowie bei allen Bestellungen von ‚für Amazon Prime qualifizierten Artikel‘ durch Prime-Abonnentinnen und -Abonnenten.“

Amazon nennt steigende Lieferkosten als Grund

Als Grund für den Schritt nennt Amazon dem Bericht der Tagesschau zufolge steigende Lieferkosten. „Wir haben die Entscheidung, die Grenze für den kostenlosen Versand anzuheben, nicht leichtfertig getroffen. Tatsächlich ist dies die erste Anpassung seit 2017 in Deutschland“, habe das Unternehmen Tagesschau.de gegenüber mitgeteilt. Man überprüfe regelmäßig die Preisstruktur und passe diese gegebenenfalls an. „Wir setzen diese Änderungen unserer Versandgebührenstruktur wegen des allgemeinen Anstiegs von Lieferkosten um“, hieß es demzufolge weiter.

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