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Im Urlaub mit Karte oder bar bezahlen?

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Von: Janine Napirca

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Sollte man im Urlaub mit Karte bezahlen oder besser auf Bargeld setzen? Das beste Zahlungsmittel hängt von einigen Faktoren ab.

Wer in den Urlaub fährt, muss bereits vorab einiges an Geld in die Hand nehmen: Hotelzimmer, Flugticket oder Tank für das Auto, bestimmte Ausstattung und gegebenenfalls Buchungen von Freizeitaktivitäten. Doch damit haben sich die Kosten für den Urlaub noch lange nicht erledigt. Auch wer all-inclusive bucht, muss für das ein oder andere vor Ort noch Geld ausgeben. Deshalb sollte man sich selbstverständlich auch Gedanken darüber machen, wie man die entstehenden Kosten im Urlaubsland bezahlen möchte – besser bar oder lieber mit Karte?

Was muss ich bei Kartenzahlungen im Ausland beachten?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) empfiehlt sich vor Antritt der Reise darüber zu informieren, ob es am Urlaubsort üblich bzw. möglich ist, mit Karte zu bezahlen oder nicht. Außerdem sollten Sie in Erfahrung bringen, ob Sie eventuell eine Kreditkarte benötigen, denn nicht immer wird die Girocard im Ausland – insbesondere wenn Sie die EU verlassen – akzeptiert. Das Gute am Bezahlen mit der Girocard im Urlaub ist laut Bafin, dass man innerhalb der EU keine Gebühren bezahlt.

Vorsicht:

Monaco, Vatikan und San Marino gehören nicht zur EU, auch wenn das gängige Zahlungsmittel der Euro ist.

Mann und Frau bezahlen im Café mit Karte
Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, wie Sie im Urlaub bezahlen möchten? Besser bar oder lieber mit Karte? (Symbolfoto) © Westend61/Imago

Wenn Sie die europäische Währungsunion in Ihrem Urlaub verlassen, rät die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht dazu, zumindest einen geringen Betrag an Bargeld in der entsprechenden Landeswährung mit sich zu führen. Damit können Sie zum Beispiel die Taxifahrt vom Flughafen zum Hotel bezahlen. Zu viel Bargeld sollte man nicht mit sich führen, um nicht Opfer eines Diebstahls zu werden. Wird Ihr Geldbeutel dennoch im Ausland gestohlen, kommen Sie so an 1.500 Euro Notfallbargeld.

Giro- oder Kreditkarte im Urlaub häufig günstiger als Bargeld

Banken wie die DKB, N26, Barclays oder comdirect bieten einem Bericht von Finanzen.net zufolge Kreditkarten an, mit denen man mittlerweile sogar weltweit, also auch im Urlaub, kostenlos Geld abheben kann. Der Wechsel des Girokontos kann sich in gewissen Fällen also durchaus lohnen. Verzichten sollten Sie dem Bericht zufolge allerdings auf das Geldabheben im Ausland mit Kreditkarte, wenn dafür Gebühren anfallen – günstiger ist das Geldabheben im Ausland mit der Girocard.

Das müssen Sie beim Umtausch von Bargeld in Ihrem Urlaub beachten

Quelle: Finanzen.net

Die Süddeutsche Zeitung rät dazu, für die Währungsumrechnung im Urlaub den Währungsrechner des Bankenverbands zu nutzen. Damit können Sie circa 160 Fremdwährungen in Euro umrechnen lassen und potentielle Fallen umgehen. In jedem Fall genießen Sie einen stressfreieren Urlaub, wenn Sie sich zuvor Gedanken über mögliche Zahlungsmittel machen, dann warten auch keine überraschend hohen Rechnungen bei Ihrer Rückkehr aus dem Urlaub als böses Souvenir in Ihrem Briefkasten auf Sie.

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