Ein Reisender mit Mund- und Nasenschutz sitzt in einem Zug der Deutschen Bahn, hinter dem ein ICE der Deutschen Bahn steht.
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Fahrgäste der Bahn sollten Ihre Rechte kennen.

Verspätungen

Bahn zu spät? Online-Rückerstattung bald möglich - so bekommen Fahrgäste ihr Geld zurück

  • Anne Hund
    vonAnne Hund
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Bahnkunden sollen bei Verspätungen bald auch online eine Rückerstattung beantragen können. So viel Geld erstattet die Bahn den betroffenen Fahrgästen dann auch digital.

Geld* zurück können Kunden der Bahn bislang nur analog einfordern. Sie müssen ein entsprechendes Formular ausfüllen und per Post abschicken. Damit soll bald Schluss sein: Ab Sommer 2021 sollen Fahrgäste der Deutschen Bahn bei Zugausfällen und Verspätungen auch online eine Erstattung beantragen können, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete. „In diesem Juni werden wir unseren Kunden digitale Erstattungsmöglichkeiten anbieten“, sagte Personenverkehrsvorstand Berthold Huber der dpa.

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Geld zurück bei Bahn-Verspätungen - auch Online-Rückerstattung bald möglich

An den Bedingungen für die Rückerstattung im Fernverkehr ändert sich dem Bericht zufolge nichts: Fahrgäste erhalten ab einer Verspätung von einer Stunde am Zielort 25 Prozent des Fahrpreises zurück. Ab zwei Stunden erstattet die Bahn die Hälfte. Fahrgäste sollten ihr Geld entsprechend einfordern, damit sie nicht auf den Kosten sitzen bleiben.

Noch eine andere Neuerung bei der Bahn gibt es. Sie betrifft einen anderen Bereich: So ist der spontane Ticketkauf beim Schaffner Berichten zufolge bald nicht mehr möglich. Die Bahn wolle diesen Service abschaffen - Papier-Fahrkarten würden dann nicht mehr in Fernzügen verkauft. Komplett eingestellt wird der Ticketkauf im Zug vom nächsten Jahr an, wie tagesschau.de berichtete. Die Bahn verkaufe ab 2022 keine Papier-Fahrkarten mehr im Zug.

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Video: Deutsche Bahn schafft 2022 Ticket-Nachlösen im Zug ab

„Der Ticketkauf an Bord soll einfacher, preiswerter und digitaler werden“, erklärte die Bahn laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur zu der Entscheidung. Das bedeutet: Wer spontan ein Ticket kaufen will, kann dies dann nur noch online am Smartphone oder Laptop erledigen – allerdings nur bis zu zehn Minuten nach der Abfahrt. Die Bahn verlegt damit eine weitere Dienstleistung ins Internet. (ahu) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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