Nach sieben Jahren

Niemand konnte sich sein Aus erklären: Kollege packt aus, warum Lucki „Bares für Rares“ verlassen hat

Ludwig „Lucki“ Hofmaier war ein beliebter Antiquitätenhändler bei „Bares für Rares“. Doch plötzlich tauchte er nicht mehr auf. Jetzt ist klar, warum er aus der ZDF-Sendung ausgestiegen ist.
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Lichter mischt sich sogar ein

„Bares für Rares“: Plasbergs zu Gast - vor laufenden Kameras bricht Ehestreit aus
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Bares für Rares

In der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ mit Moderator Horst Lichter stellen Bewerber im TV ihre mitgebrachte Rarität, Antiquität oder Kuriosität vor und können deren Wert von Experten in der Sendung schätzen lassen. Nach der Expertise können sie ihr Exponat einem wechselnden fünfköpfigem Händlerpodium zum Kauf anbieten. Im besten Fall veräußern sie es an den Höchstbietenden. Am Ende geht es um den erzielten Preis. Vorher erfahren die Zuschauer zudem viele spannende Infos über die Herkunft und Geschichte der mitgebrachten „Schätzchen“.

Bares für Rares: Horst Lichter verweigert Ehepaar die Karte

Schätze aus dem Keller, Antiquitäten vom Dachboden: Bei „Bares für Rares“ hoffen die Teilnehmer auf historische Befunde und enorme Preise. Doch diesmal ging es schief.
Bares für Rares: Horst Lichter verweigert Ehepaar die Karte

„Dann ist aber auch wirklich Feierabend“: Reisewecker-Besitzer werden in ZDF-Show „Bares für Rares“ enttäuscht

Bei „Bares für Rares“ wechseln Antiquitäten, Raritäten und Sammlerstücke den Besitzer. Doch nicht immer kommt es zum perfekten Deal.
„Dann ist aber auch wirklich Feierabend“: Reisewecker-Besitzer werden in ZDF-Show „Bares für Rares“ enttäuscht

„Bares für Rares“: Erbittertes Händler-Duell endet weit über der Expertenschätzung

In der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ lieferten sich am 22. Dezember zwei Händler ein Duell. Pauritsch und Kahl treiben den Preis weit über die Expertenschätzung.
„Bares für Rares“: Erbittertes Händler-Duell endet weit über der Expertenschätzung

„Bares für Rares“ im ZDF: Die Rolle von Moderator Horst Lichter

Die ZDF-Sendung „Bares für Rares“ wird seit 2013 produziert. Sie zog sich bereits über acht Staffeln mit mehr als 1.000 Folgen. Moderator der beliebten TV-Trödelshow ist Horst Lichter, der im Gespräch mit den Kandidaten immer etwas über die Besonderheiten der mitgebrachten Flohmarktfunde, Erb- oder Liebhaberstücke herausfindet. Zudem darf jeder Kandidat seinen Wunschpreis äußern.

Zu Beginn kommentiert zudem einer der „Bares für Rares“-Experten den mitgebrachten Gegenstand und überprüft ihn auf dessen Echtheit. Der Experte oder die Expertin benennt nach der Begutachtung und Bewertung schließlich einen Schätzpreis. Stimmt dieser geschätzte Preis mit den Wertvorstellungen des Kandidaten überein, bekommt er von Horst Lichter die sogenannte Händlerkarte überreicht. Mit dieser Karte darf der Kandidat quasi als Verkäufer in den „Händlerraum“. Liegt die preisliche „Schmerzgrenze“ allerdings über der Experteneinschätzung, bekommt der Kandidat keine Händlerkarte.

„Bares für Rares“: Begutachtung durch die Experten im TV


Jeweils drei Sachverständige treten in einer Sendung aus „Bares für Rares“-Experten auf. Die Experten sind im Jahr 2021 Heide Rezepa-Zabel, Albert Maier, Sven Deutschmanek, Colmar Schulte-Goltz, Detlev Kümmel, Wendela Horz, Fabian Benöhr, Friederike Werner und Bianca Berding. Manche von ihnen sind schon richtig lang dabei:

Am Anfang der ersten Staffel waren die Experten Heide Rezepa-Zabel, Albert Maier und Oliver Kircher, der in der zweiten Staffel von Sven Deutschmanek abgelöst wurde. Vertreten wurde Sven Deutschmanek in der sechsten Staffel das ein oder andere Mal von John Goldsworthy, George Mullen oder Markus Weller. Außerdem kamen zur Verstärkung ab der sechsten Staffel Detlev Kümmel beziehungsweise Colmar Schulte-Goltz als Experten dazu – sie treten seither im Wechsel mit Albert Maier und Sven Deutschmanek auf.

Weiter ging es in der siebten Staffel zunächst mit Anne-Katrin Hoffmann und danach häufiger mit Wendela Horz im Wechsel mit Heide Rezepa-Zabel als Schmuck-Expertinnen. Albert Maier beziehungsweise Colmar Schulte-Goltz befassten sich regelmäßig mit Antiquitäten und Kunstwerken. Wenn es um Design oder Technik ging, waren Sven Deutschmanek oder Detlev Kümmel gefragt. Hinzu kamen in der achten Staffel zudem Florian Meyer und Fabian Benöhr als Experten für Antiquitäten und Kunst, sowie später die Kunsthistorikerinnen Friederike Werner und Bianca Berding. Insgesamt haben schon 15 Experten bei „Bares für Rares“ ihren Job in der ZDF-Show angetreten.

„Bares für Rares“: TV-Händler feilschen zu fünft im „Händlerraum“


Was wäre die ZDF-Trödelshow ohne ihre Händler? Meistens feilschen sie in der Sendung zu fünft um die mitgebrachten Schätze. Vom Familienschmuck aus Omas Nachtkästchen über die alte Schallplattensammlung vom Flohmarkt bis zu antiken Möbeln. Was vielleicht nicht jeder Zuschauer weiß: Die Händler bekommen vor der Sendung keine Infos über die Objekte, die zum Verkauf stehen. Deshalb wird laut ZDF zum Beispiel darauf geachtet, dass Experten und Händler in verschiedenen Hotels untergebracht sind. Die Händler sehen die Objekte demnach im „Händlerraum“ vor laufender Kamera zum ersten Mal.

Sie bezahlen zudem mit ihrem eigenen Geld. Bei einer Einigung zwischen dem Verkäufer (also dem Kandidaten) und dem Händler auf den Preis, kommt ein Kaufvertrag zustande. Für die Verkäufer fallen, wie ZDF.de weiter zu den Hintergründen der Sendung schildert, in der Regel keine Steuern an. Falls doch, sei dafür der Verkäufer selbst verantwortlich. Die Händler seien im Rahmen ihrer gewerblichen Tätigkeit unterdessen steuerpflichtig. Vor der Kamera würden aus dramaturgischen Gründen keine Belege ausgestellt.

Das Team umfasst insgesamt um die 20 Händler. Im Jahr 2021 mit dabei sind zum Beispiel Fabian Kahl, Walter Lehnertz und Ludwig Hofmaier. Aber auch Esther Ollick, Markus Wildhagen und Steffen Mandel sind als „Bares für Rares“-Händler beliebt. Genauso wie Wolfgang Pauritsch, Susanne Steiger, Daniel Meyer, Julian Schmitz-Avila, Elke Vetten-Tönnies, Jan Čížek, Elisabeth Nüdling, Christian Vechtel, Thorsten Schlößner, David Suppes und Roman Runkel.

„Bares für Rares“: Die Drehorte der ZDF-Trödelshow


Drehort für die „Bares für Rares“-Weihnachtsausgabe 2020 war das opulent geschmückte Schloss Drachenburg in Nordrhein-Westfalen vor der Reinkulisse. Überhaupt werden die Primetime-Sendungen gerne in Schlössern aufgezeichnet – während die regulären „Bares für Rares“-Folgen in und um Köln produziert werden. 2017 und 2018 sollen die Dreharbeiten auch schon in Schloss Ehreshoven im nordrhein-westfälischen Engelskirchen stattgefunden haben, wie es heißt. Seit 2018 und 2019 hätten Schloss Drachenburg und das Schweriner Schloss das Filmset von „Bares für Rares“ ergänzt. Auf der langen Liste von Drehorten stehen zudem das Walzwerk von Pulheim sowie das historische Kaufhaus von Freiburg.

Kann man als Zuschauer an Aufzeichnungen teilnehmen?


Die einzige Möglichkeit, als Zuschauer von „Bares für Rares“ dabei zu sein, besteht ZDF.de zufolge bei den Primetime-Ausgaben. Ansonsten seien Setbesuche oder Teilnahmen als Zuschauer bei den Aufzeichnungen nicht möglich. Die Produktion folge einem engen Zeitplan, schildert der Sender an der Stelle zu den Hintergründen. Aus produktionellen Gründen sei nicht geplant, die Sendung auch in anderen Städten oder Regionen zu drehen.

„Bares für Rares“: An diesen Drehorten wird bei der ZDF-Trödelshow gefeilscht

An diesen verschiedenen Drehorten wird die ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ mit Moderator Horst Lichter aufgezeichnet.
„Bares für Rares“: An diesen Drehorten wird bei der ZDF-Trödelshow gefeilscht