Die Händler bei „Bares für Rares“
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Die Händler bei „Bares für Rares“ lassen manchmal nicht mit sich handeln – das mussten auch zwei Schwestern erfahren, die ein Erbstück versteigern wollten.

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Wertvolles Erbstück: Goldarmband bei „Bares für Rares“ – diese irre Summe zahlen die Händler

  • Laura Wittstruck
    vonLaura Wittstruck
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Die ZDF-Sendung „Bares für Rares“ ist immer wieder für eine Überraschung gut. Für zwei Schwestern war der Besuch im Studio weniger lukrativ als gedacht.

Häufig können Besitzer viel Geld mit Stücken verdienen, die bis dahin unbeachtet im Keller oder auf dem Dachboden lagerten. Vor allem Schmuck, Keramik und antike Möbelstücke sind von den Experten der Sendung besonders gerne gesehen. Oftmals werden Teilnehmer so von den Angeboten der Händler überrascht – zwei Schwestern aus Nordrheinwestfalen spekulierten mit ihrem Erbstück* aber von vornherein auf das ganz große Geld.

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„Bares für Rares“: Goldarmband-Besitzerinnen mit hohen Erwartungen

Brigitta Volprecht und Marion Hoffmann hofften auf eine kleine Sensation. Die zwei Schwestern aus Bergheim und Pulheim kamen mit einem geerbten Goldarmband zu Moderator Horst Lichter. Vorher hatten sie es bereits von einer Expertin schätzen lassen und genaue Preisvorstellungen – 2.000 bis 3.000 Euro für das Erbstück ihrer Tante sollten es werden.

Auch „Bares-für-Rares“-Schmuckexpertin Wendela Horz zeigte sich beeindruckt. “Wir haben hier ein Armband in sehr guter Verarbeitung in sehr hochwertigem Material„, wie stern.de die Expertin zitiert. Der Schmuck aus 750er Weißgold, der mit Brillanten besetzt wurde, ist ein Stück echte Handwerkskunst und stammt bereits aus den 60er Jahren. Allein den Materialwert schätzte die Expertin so auf etwa 2.000 Euro, als Gesamtkunstwerk sei das Armband aber 2.400-2.700 Euro wert. 

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Zögerliche Händler bei „Bares für Rares“: Goldarmband bringt weniger als gedacht

Gute Chancen also für die Schwestern ihren Wunschpreis Wirklichkeit werden zu lassen. Die Händler zögerten allerdings zunächst. Obwohl das alte Stück seine Wirkung nicht verfehlte, war nur Susanne Steiger begeistert genug, um auch ein Angebot abzugeben. Die 1.600 Euro, die sie den Schwestern vorschlug, wurden dann doch noch einmal von Thorsden Schlößner überboten. Mit ihrem finalen Gebot von 2.000 Euro konnte sie aber schließlich Brigitte Volprecht und Marion Hoffmann überzeugen, auch wenn es nur gerade ihre Schmerzgrenze erreichte. Den Gewinn teilten die beiden gerecht auf und waren so doch zufrieden mit ihrem Besuch. (lw) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk

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