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Händler Julian Schmitz-Avila (2.v.r.) bekam schließlich den Zuschlag - 3.500 Euro gab er den Verkäufern für die Leuchten.

"Habe ich schon für 18.000 Euro gesehen"

"Bares für Rares": Wert eines Kleinwagens? Diese Rarität macht alle sprachlos

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In "Bares für Rares" sind Experten wie Händler vor Schock sprachlos - und das wegen ein paar Leuchten. Doch schnell stellt sich heraus, wie viel sie wirklich wert sind.

Dieses Bild hat Seltenheitswert - Moderator Horst Lichter ist erstmals in "Bares für Rares" sprachlos. Anlass gaben ihm zwei alte Leuchten, die Iris und Josef Rapp ins Pulheimer Walzwerk mitgebracht haben. Das Ehepaar aus Pleß ergatterte diese ungewöhnlichen Lampen, als der Haushalt der Tante aufgelöst wurde. Sie selber können die beiden "Ungetüme" allerdings nicht gebrauchen, dafür seien sie viel zu groß.

Seltene "Sputnik"-Lampen machen Experten und Lichter sprachlos

Doch das Paar weiß genau: Hierbei handelt es sich um eine wertvolle Rarität. Daher ist ihre Schmerzgrenze klar: 5.500 Euro müssen es schon sein. Bei so viel Selbstbewusstsein staunt Moderator Lichter wieder nicht schlecht. Doch Experte Detlev Kümmel bestätigt das Paar in seinem "Verdacht" - tatsächlich sollen die Leuchten sehr selten sein.

So stammen sie aus der sogenannten "Sputnik"-Ära in den 60er-Jahren. Designer entwarfen ihrem Beispiel nach Leuchten, die in Form und Gestalt den damaligen russischen Satelliten ähnelten. "Diese Exemplare wurden von der Firma Bakalowits und Söhne aus Wien hergestellt, die gibt es auch heute noch", erklärt der Experte fasziniert.

Erfahren Sie hier: Sensation in "Bares für Rares": Sie glauben nicht, was dieser Goldschatz wert ist.

Aus diesem Grund seien sie von Top-Qualität, so Kümmel weiter. "Das Material ist etwas besser als bei den meisten dieser Leuchten, die oft aus verchromten Kunststoffen und Acrylglas sind." So handele es sich hierbei um vernickeltes Metall und echtes Kristallglas. Besonderes Schmankerl: Die Gläser leiten das Licht und sind alle unterschiedlich in Schliff und Form. Dadurch entstehen schließlich außergewöhnliche Licht-Effekte.

Wert eines Kleinwagens? Doch die Händler bieten nur schleppend

Daher ist sich der Experte sicher: "Allein die Hängeleuchte habe ich bei Auktionen schon für 18.000 Euro gesehen." Da die Leuchten allerdings ein wenig Verschleiß aufweisen, schätzt er die Lampen auf bis zu 6.500 Euro. Da waren die Verkäufer ja gar nicht so falsch gewickelt, was den Preis angeht! "Ich bin platt", sagt Horst Lichter. "Aber hoffentlich sehen die Händler das auch so", meint Lichter nur.

Auch interessant: "Bares für Rares": Verkäufer lehnt höchstes Gebot aller Zeiten ab - das ist der Grund.

Unglücklicherweise ist dem anfangs leider nicht so - die Gebote beginnen nur schleppend. Und das, obwohl Schmuckhändlerin Susanne Steiger schnell erkennt, dass es sich hier um "etwas Wertvolles" handelt. Erst als Moderator Lichter eingreift und den Händlern den wahren Wert der Leuchten vor Augen hält, zeigt sich Julian Schmitz-Avila interessiert.

Er bietet den Rapps 2.500 an - doch das Paar ist noch nicht ganz zufrieden. Schließlich einigt sich das Paar mit Schmitz-Avila auf stolze 3.500 Euro. Die Verkäufer ziehen glücklich von dannen.

Lesen Sie auch: "Bares für Rares": Ingolf Lück präsentiert Rarität - und flunkert, dass sich die Balken biegen.

jp

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