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Horst Lichter hielt nicht viel von dem Erbstück einer Oldenburgerin – er täuschte sich.

Händler hat persä

Bares für Rares: Grausige Szene lässt Verkäuferin jubeln

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In der ZDF-Sendung Bares für Rares hatte eine Verkäuferin ein ungeliebtes Erbstück dabei, das Horst Lichter missfiel und einem Händler eine Erinnerung brachte.

30 Jahre verstaubte das kleine Gemälde bei ihr, bevor es die Oldenburgerin mit zu "Bares für Rares" brachte. Grund für diese stiefmütterliche Behandlung war das eigenwillige Motiv. Auch Horst Lichter ist wenig begeistert. "Ist ja jetzt nicht ein romantisches Bild", bringt es der Moderator in der Folge vom 08.08.2019 auf den Punkt. Zu sehen ist eine Schlachtenszene und deshalb soll das Erbstück weg. "Es findet einfach keinen Platz bei uns", begründet es die Verkäuferin.

Bares für Rares: Gemälde wurde schon einmal hoch geschätzt

Auf einer Antiquitätenmesse seien der Verkäuferin vor über 40 Jahren schon einmal 5.000 DM geboten worden. Ein Preis, der Horst Lichter sichtlich erstaunt. Aber was sagt der Experte Colmar Schulte-Goltz zu der Kriegsszene? Der Experte lobt das kleinformatige, gut erhaltene Gemälde und seinen "originalen Stuckrahmen mit der originalen Vergoldung". Es sei auf einer Mahagonitafel gemalt. Ein gutes Holz als Grundlage, da es nicht reißt.

Weiterlesen: "Bares für Rares": Ausraster im ZDF nach Händlerduell um seltene Uhr

Detailreiche Darstellung einer entscheidenden Schlacht

Der Maler dieser Schlacht hat sich wohl Mühe gegeben. Die Darstellung sei detailliert und "sehr, sehr schön umgesetzt". Das Bild, ein Original des bekannten Malers Moritz Delfs aus dem Jahr 1867, zeigt die Schlacht bei Königgrätz. Das gibt ein vom Künstler selbst handgeschriebener Zettel auf der Rückseite des Bilderrahmens an. In dieser Schlacht, die am 3. Juli 1866 stattfand, standen sich die preußische Armee und die Armeen von Österreich und Sachsen gegenüber. Diese Schlacht, der sehr viele Soldaten zum Opfer fielen, wird als Entscheidungsschlacht des Deutschen Krieges bezeichnet, aus der die Preußische Armee siegreich hervorging.

Die Folge im Video

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Verkäuferin staunt über hohe Preisprognose für Gemälde

Der gute Zustand und die günstige Verkaufsprognose nimmt Schulte-Goltz zum Anlass, dem Gemälde einen Wert von 1.500 bis 2.000 Euro zu bescheinigen. Da bleibt der Verkäuferin "die Spucke weg". Sie hatte mit allerhöchstens 1.000, eher sogar nur 500 Euro gerechnet. Auch Moderator Horst Lichter ist hörbar erstaunt: "Ne, echt? Trotz Motiv?", platzt es aus ihm heraus. Der Experte stellt klar: "Gerade deshalb! Und es ist sehr schön, dass wir eine originale Beschreibung haben, dass es sich um eine bestimmte Schlacht handelt. Irgendetwas Erfundenes gibt's immer, das ist konkret!"

Bares für Rares: Händler hat persönliches Interesse an dem Bild

Ein Umstand, der sich gleich in der Händlerrunde als Vorteil bestätigte. Händler Daniel Meyer überrascht mit der Nachricht: "Ich weiß sogar, dass mein Ur-Ur-Ur-Opa da selbst gekämpft hat." Der persönliche Bezug ist Meyer dann auch gleich 500 Euro wert. Es folgt ein Bieterwettstreit in kleinen und großen Euro-Schritten, den schließlich Fabian Kahl für sich entscheidet. Ganze 1.200 Euro ist die Schlachtenszene dem Händler wert. Damit liegt er zwar noch ein Stück unter dem Expertenurteil, aber die Verkäuferin zieht zufrieden und um 1.200 Euro reicher von dannen.

Lesen Sie auch: Verkäufer will "Sperrmüll" loswerden - und blamiert Lichter vor laufender Kamera

ante

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