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Diesmal blamierten sich die Händler bei "Bares für Rares" mit ihrem Startangebot.

Flieger-Chronograph

Bares für Rares: Händler machen lächerliches Angebot für seltene Uhr

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Mit so einer wertvollen Uhr haben die Händler offenbar nicht gerechnet, als ihnen der Flieger-Chronograph aus dem Zweiten Weltkrieg auf den Tisch gelegt wurde.

Die ewige Diskussion: Erbstück verkaufen oder lieber in der Schublade lassen? Diese Frage hat sich wohl auch Matthias Arnold bei seinem Flieger-Chronographen gestellt. Statt die seltene Uhr im Dunkeln zu lassen, hat er sie zur ZDF-Sendung "Bares für Rares" gebracht und richtig abkassiert.

Flieger-Chronograph aus dem Zweiten Weltkrieg für 4.000 Euro

Der Flieger-Chronograph von Hanhart ist ein bemerkenswertes Stück. Die Uhr hat Arnold von seinem 1981 verstorbenen Großvater geerbt und einige Jahre selbst getragen, bis sie für lange Zeit in der Schublade verschwand. Wie wertvoll das Stück ist, konnte Arnold nur erahnen. Erst der Experte brachte Licht ins Dunkel.

Seine Einschätzung: 3.800 bis 4.000 Euro. Denn die Uhr stammte noch aus dem Zweiten Weltkrieg – wahrscheinlich aus den Jahren 1942 oder 1943. Darauf habe die sechsstellige Seriennummer hingewiesen, die nur in dieser Zeit verwendet wurde. Danach gab es nur noch vierstellige Nummern.

Auch die Angaben "stossfest" und "wassergeschützt" gab es zu dieser Zeit nur bei Militäruhren. Die Zahlen und die Zeiger waren fluoreszierend, was typisch für eine Fliegeruhr war. Denn die Uhrzeit musste auch bei Dunkelheit lesbar sein. Altersbedingt bröselte aber das fluoreszierende Material im Chronographen. Wäre die Uhr zwischenzeitlich überholt worden, wäre sie rund 5.500 Euro wert.

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Händler machen lächerlich niedriges Angebot

Im Gegensatz zum Experten zeigten sich die Händler nicht begeistert von der Uhr und unterschätzten den Wert des Chronographen deutlich. Fabian Kahl machte das Angebot, das Verkäufer Arnold nur witzig fand. Kahl bot für die seltene Uhr gerade mal 200 Euro.

Als die Händler aber vom wahren Wert der Uhr erfuhren, überboten sie sich in Windeseile und die Angebote kletterten in Tausenderschritten. Am Ende konnte Kahl den Deal perfekt machen, als er schlussendlich 3.000 Euro bot. Verkäufer Arnold schlug ein, obwohl der Preis noch ordentlich unter der Expertenschätzung lag. Aber Arnolds Schmerzgrenze war da schon längst überschritten. Diese lag bei gerade mal 1.800 Euro.

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anb

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