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Alles fake bei "Bares für Rares"? Händler Fabian Kahl spricht jetzt Klartext.

"Kein Abzocke-Format"

"Bares für Rares": Werden Verkäufer eiskalt abgezockt? Händler wehrt sich mit diesen Worten

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Millionen Zuschauer fiebern jede Woche mit den Verkäufern in "Bares für Rares" mit. Doch immer wieder wird Kritik laut, dass diese nur abgezockt werden. 

  • Ob jung oder alt: "Bares für Rares" ist ein beliebter Quotenschlager auf ZDF. Schließlich fiebern die Zuschauer jede Woche vor den deutschen Bildschirmen mit, ob sich unter dem vielen Trödel, der in der Show präsentiert wird, wohl auch eine kostbare Rarität befindet. 
  • Kein Wunder, sollen sich doch auch den Speichern und in Kellern vieler Deutscher noch ungeahnte, historische Schätze verbergen. 
  • Doch immer wieder behaupten böse Zungen, dass die Show nur fake sei.

"Bares für Rares": Werden Verkäufer in Show von Händlern abgezockt?

Ein Grund sei, dass die Menschen, die im Hintergrund im Expertenzimmer zu sehen sind, nur bezahlte Statisten sein sollen. Auch Juweliere und Schmuckexperten hatten sich zu Wort gemeldet und der Show vorgeworfen, dass Verkäufer mit Dumping-Preisen über den Tisch gezogen würden. Schließlich kommt es oft vor, dass die Expertise viel höher ist, als die "Bares für Rares"-Händler bereit sind, zu zahlen. Manchmal liegen die gebotenen Summen sogar deutlich unter dem, was das Objekt wert gewesen wäre.

Auch interessant: Ex-Kandidat: Das läuft hinter den Kulissen von "Bares für Rares" wirklich.

Kritiker glauben, dass die Händler oftmals viel zu viel Gewinn für sich selbst beanspruchen und deshalb wesentlich weniger bieten als geschätzt wurde. Da die Verkäufer den Trödel häufig loswerden und nicht wieder mit nach Hause nehmen wollen, gehen sie eher auf den Deal der Händler ein, heißt es weiter. Doch nun klärt der beliebte Händler Fabian Kahl aus "Bares für Rares" darüber auf, woran es tatsächlich liegt, dass Gebote teilweise deutlich unter der Schätzung liegen.

"Kein Abzocke-Format": "Bares für Rares"-Händler Fabian Kahl bezieht eindeutig Stellung

Gegenüber Chip Online bezieht er jetzt klar Stellung: "'Bares für Rares' ist kein Abzocke-Format", so der 28-Jährige. Alle Beteiligten der Show würden dafür sorgen, dass die Leute eine handfeste Expertise bekommen und über das Stück aufgeklärt werden, erklärt Kahl weiter. Die Experten geben den Verkäufern schließlich einen "hieb- und stichfesten Preis" mit auf den Weg. "Sie haben keinen Zwang, bei uns verkaufen zu müssen", betont der "Bares für Rares"-Händler.

Erfahren Sie hier: "Bares für Rares": Von wegen alles nur zum Spaß - das verdienen die Promis in der Show wirklich.

Außerdem wüssten die Händler nicht, was die Expertise ergeben hat, da sie keinen Kontakt zu den Händlern hätten. "Wir sind sehr, sehr fair", meint Kahl. Schließlich hätten die Verkäufer in der Händlerrunde eine bessere Situation als im normalen Leben, da sie dort "zu mir alleine kommen", so Kahl. Es wäre also keiner da, der mitbietet und damit den Preis steigert. So wäre es auch schon einige Male passiert, dass Verkäufer am Ende mehr Geld absahnten, als die Expertise ergeben hatte.

jp

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