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Die Kinderstube beeinflusst die Zukunft vieler Menschen immer noch extrem.

Ungleichgewicht

"Es ist besser, reich geboren zu sein als schlau" - sagt diese Studie

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Amerika - das Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Eine Studie besagt das Gegenteil. Wer in eine reiche Familie geboren wird, soll demnach bessere Chancen im Leben haben.

Wer etwas aus sich machen will, der muss in der Schule pauken und die Sache selbst in die Hand nehmen - so zumindest die Annahme. In den USA wird den Kindern von Anfang an erklärt, dass sich harte Arbeit lohnt und jedem alle Möglichkeiten offen stehen. Allerdings sieht es in der Realität wohl etwas anders aus.

Besser reich als schlau? Das hat eine Studie dazu herausgefunden

"Um in Amerika erfolgreich zu sein, ist es besser, reich geboren zu sein als schlau", berichtet Anthony P. Carnevale, Leiter des Georgetown Center on Education and the Workforce (CEW) und Hauptautor der Studie, die den Namen "Born to Win, Schooled to Lose"  (dt. "Geboren, um zu gewinnen, unterrichtet, um zu verlieren") trägt, dem Nachrichtenportal CNBC. "Menschen mit Talent erreichen damit oft nichts. Was wir in der Studie herausgefunden haben, ist, dass Menschen mit Talent, die aus benachteiligten Haushalten kommen, sich schwerer tun, als Menschen mit wenig Talent aus privilegierten Haushalten."

Gute Noten allein reichen nicht aus - auch die Kinderstube entscheidet über die Zukunft

Für die Studie analysierten die Forscher Daten des amerikanischen National Center for Education Statistics (NCES). Beachtet wurde dabei der Werdegang von Studenten vom Kindergarten bis zum Erwachsenenleben. Anschließend teilten sie die Personen je nach Bildungsgrad und Berufsprestige der Eltern sowie deren Einkommen in verschiedene Kategorien ein.

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Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass Kindergartenkinder aus ärmeren Verhältnissen trotz guter Noten mit geringerer Wahrscheinlichkeit einen Schulabschluss oder Uniabschluss machen sowie ein gutes Gehalt bekommen als ihre wohlhabenden Schulkameraden mit schlechten Noten. Kinder, die aus sozioökonomischer Sicht aus schlechteren Verhältnissen kommen würden, hätten mit guten Noten nur eine 31-prozentige Chance auf einen Uniabschluss und gutbezahlten Job. Bei Kindern aus wohlhabenderen Verhältnissen, aber mit schlechten Noten seien es dagegen 71 Prozent, die dasselbe erreichen.

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