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Während Sie entspannen, übernimmt das automatische Bewässerungssystem die Arbeit. Auch praktisch, wenn man im Urlaub nicht zu Hause ist.

Nicht nur für den Urlaub

Automatisierte Gartenbewässerung: Bewässerungscomputer im Test

Wer einen Garten hat, kennt das: Nach warmen Sommertagen steht abends das Gießen an – und das kann, je nach Gartengröße, eine ganze Weile dauern. Bewässerungscomputer können Sprinkler, Regner und Co. einfach automatisch einschalten. Aber die kleinen Helfer haben auch Nachteile.

Bewässerungscomputer sind einfach zu programmieren und kosten nicht viel. Man stellt einfach ein, wie oft und wie lange bewässert werden soll und kann beruhigt in den Urlaub fahren, ohne befürchten zu müssen, bei der Rückkehr einen vertrockneten Garten vorzufinden.

Doch ganz so einfach ist die Installation eines automatischen Bewässerungssystems nicht. Schließlich braucht der Rasen nicht genau so viel Wasser wie das Blumenbeet oder die Pflanzenkübel. Es muss also eine ausgeklügelte Bewässerung über Sprinkler, Tropfschlauch, MicroDrips und Schlauch-Regnern her.

Je nach Größe des Gartens reicht da ein Bewässerungscomputer schnell nicht aus, zumal fast alle dieser Geräte einen Nachteil haben: Sie reduzieren den Wasserdruck der Zapfstelle teils sehr stark. Das ist für eine Tropfbewässerung kein Problem, wohl aber für den großen Rechteck-Regner.

Wenn eine komplexe Bewässerung nötig ist, sollte man daher auf Bewässerungscomputer mit zwei Anschlüssen setzen und darauf achten, nie gleichzeitig mehrere Bewässerungen zu starten.

Bevor Sie sich einen Bewässerungscomputer anschaffen, sollten Sie daher am besten schon Sprinkler und Schläuche installiert haben. Erst dann können Sie wirklich abschätzen, ob Sie mit einem Computer auskommen, oder mehrere Geräte anschaffen müssen.

Bewässerungscomputer im Praxistest

Das Testportal AllesBeste hat fünf Modelle einem ausführlichen Praxistest unterzogen. Alle vier Modelle, die mit Magnetventilen ausgestattet sind, reduzierten den Wasserdruck um mindestens 40 Prozent, teilweise sogar noch mehr.

Lediglich das günstigste Modell, die Wasseruhr von PlantIt, reduzierte den Wasserdruck fast gar nicht – doch sie ist am umständlichsten zu bedienen und am wenigsten flexibel zu programmieren. Da sie kein Magnetventil hat, benötigt sie aber auch kaum Wasserdruck und kann damit auch die Regentonne als Wasserquelle nutzen.

Testsieger wurde jedoch der Klassiker unter den Bewässerungscomputern: Beim Gardena EasyControl war der Druckabfall am zweitgeringsten und auch der Preis spricht mit knapp 40 Euro für sich. Alle Einstellungen sind einfach vorzunehmen und er funktionierte im Test problemlos.

Das lässt sich vom teuren smarten Gardena Smart Sensor Control Set nicht behaupten: Die Steuerung übers Smartphone verspricht zwar Komfort, aber dafür muss erstmal die Verbindung zum Router klappen. Auch der Feuchtigkeitssensor lieferte keine brauchbaren Ergebnisse – und das bei einem Preis von fast 400 Euro.

Alles über Bewässerungscomputer mit weiteren Alternativen lesen Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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