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"Der verspottete Christus"

Alte Dame hat jahrelang Bild in ihrer Küche hängen - dann erfährt sie, wie viel es wert ist

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Jahrelang hing das kleine Bild in der Küche einer alten Dame - bis sie es nicht mehr wollte. Sie gab es einem Gutachter - und zog damit den Jackpot ihres Lebens.

Die ältere Französin wusste über Jahre nicht, welche Kostbarkeit da in ihrer kleinen Küche hing. Bis sie das Bild satt hatte - und loswerden wollte. Schließlich dachte die Frau, dass das Gemälde nur eine Kopie und wenig wert wäre. Doch glücklicherweise verscherbelte sie das Bild nicht einfach, sondern gab es zuvor einem Gutachter.

Alte Dame hat Meisterwerk in Küche hängen - dann verkauft sie es für 24 Millionen Euro

Und als der es sah, fiel er aus allen Wolken: Es handelte sich doch bei dem alten Gemälde tatsächlich um einen original Cimabue ! "Der verspottete Christus" ist eines der größten Meisterwerke des berühmten italienischen Malers aus dem 13. Jahrhundert. Der Gutachter riet der Frau aus Compiègne, Nordfrankreich, das Gemälde an ein Auktionshaus zu übergeben. Gesagt, getan: Ende Oktober wurde das Werk in einer Versteigerung für satte 24 Millionen Euro verkauft!

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Ein "Weltrekord", erklärt auch eine Mitarbeiterin des Auktionshaus Actéon. Damit zählt es zum siebtteuersten Werk alter Meister. Doch es sei auch kein Wunder, heißt es weiter, "es ist ein Gemälde, das einzigartig, großartig und monumental war. Cimabue war der Vater der Renaissance", so die Angestellte gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Und die alte Dame hat in ihrem hohen Alter noch den Jackpot ihres Lebens geknackt - Berichten zufolge, wird sie "den Großteil" der Summe behalten dürfen.

"Der verspottete Christus" von Cimabue wohl Teil eines größeren Gemäldes

Das Pikante daran: Ursprünglich war der "verspottete Christus" auf gerade mal sechs Millionen Euro geschätzt worden. Doch die Mitarbeiterin von Actéon verriet, dass sich die Experten zuerst verschätzt hätten, da es das erste Mal gewesen sei, dass ein Cimabue versteigert worden wäre. Wer der Käufer ist, ist nicht bekannt.

Allerdings soll das Werk wohl nach Chantilly, nördlich von Paris, gehen. Doch es wird noch interessanter: Die Experten gehen zudem davon aus, dass das Gemälde wahrscheinlich Teil eines größeren Diptychons ist. Zwei andere Teile sollen in der Frick Collection in New York und der National Gallery in London zu sehen sein.

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jp

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Rubriklistenbild: © Twitter / Jana Chantelau

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