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Geld sparen im Haushalt gestaltet sich mit ein paar Tricks kinderleicht.

Tipps und Tricks

Mit diesen fünf Tipps sparen Sie viel Geld im Haushalt

Im Haushalt gibt es viele versteckte Geld- und Energiefresser. Die Redaktion spürt sie für Sie auf und erklärt Ihnen, wo Sie viel Geld sparen können.

Manche holen sich einen Energieberater ins Haus, der Kostenfallen entlarven soll. Andere wiederum führen ein Haushaltsbuch, um einen Überblick über ihre Finanzen zu behalten.

Dabei übersehen einige oftmals die wahren Übeltäter, die ein Loch in den Geldbeutel fressen. Doch mit ein paar Tricks können Sie im Haushalt sparen lernen.

Tipps und Tricks, um im Haushalt viel Geld zu sparen

Generell gilt: Wer sparen möchte, muss sich erst mal ein Bild über seine momentanen Ausgaben machen. Wenn Sie Ihre laufenden Kosten genau kennen, können Sie schließlich prüfen, wo Sie eventuell gerade zu viel zahlen oder wo Sie sich ein wenig einschränken können.

Apps in Form von einem digitalen Finanzplaner helfen dabei. Dadurch reduzieren Sie bestehende Kosten – und müssen eigentlich nicht viel dafür tun. Beispiele sind:

Tipp 1: Strom- und Wasserverbrauch senken

Strom und Gas: Prüfen Sie im ersten Schritt Ihren jetzigen Anbieter beziehungsweise Ihren Vertrag. Zahlen Sie mehr als zum Beispiel bei anderen Anbietern, die in Ihrem Haus verfügbar wären?

Falls Sie einen günstigeren Versorger finden, empfiehlt es sich, sobald wie möglich zu wechseln. Über diverse Stromtarifrechner im Internet finden Sie das schnell heraus.

Wenn dies der Fall ist, müssen Sie sich nur noch online beim neuen Anbieter anmelden. Dieser übernimmt dann alles weitere und kündigt Ihrem alten Anbieter.

Doch auch wer vorm Zubettgehen noch schnell die Schalter an den Steckdosenleisten ausschaltet, spart viel Geld. Der Standby-Modus frisst nämlich viel Strom – auch wenn Sie Elektrogeräte wie Computer & Co. nachts gar nicht benutzen - und damit auch Ihr hart Erspartes.

Allerdings sollten Sie bei Kühlschrank und anderen Geräten, die ständig mit Strom versorgt werden müssen, besser nicht den Stecker ziehen. Doch auch hier können Sie das Thermostat vom Kühlschrank zum Beispiel auf Stufe Eins stellen. Zudem empfiehlt es sich, regelmäßig das Gefrierfach abzutauen, da es sonst zu viel Energie verbraucht. Den niedrigsten Verbrauch haben Kühlschränke der Klasse "A++".

Wasser: Viele wissen es bereits – wer ständig das (warme) Wasser laufen lässt, der spült viel Geld den Abfluss hinunter. Tipp: Duschen Sie öfter und baden Sie weniger. Stellen Sie auch während dem Einshampoonieren unter der Dusche das Wasser zwischendurch ab.

Dasselbe gilt beim Zähneputzen und beim Geschirr abspülen. Und auch beim Wäsche waschen können Sie Geld sparen, indem Sie mehr Wäsche einer Farbe zu einem großen Haufen sammeln, bevor Sie sie in die Waschmaschine stecken. Zudem sollten Sie nur bei niedrigen Temperaturen wie 30 oder 40 Grad waschen. Ihre Klamotten werden genauso hygienisch sauber und die Umwelt wird es Ihnen zudem danken.

DSL und Telefon: Hier sollten Sie genauso verfahren wie beim Stromanbieter. Vergleichen Sie die Preise und wählen Sie im Notfall einen günstigeren Anbieter. Und da es sich beim WLAN-Router und Festnetztelefon ebenfalls um Elektrogeräte handelt, sollten Sie diese nachts am besten ausstecken. Schließlich haben die meisten ja ihre Handys nachts über an, auf dem Sie jederzeit zu erreichen sind.

Sonstiges: Viele wissen bereits, dass Tarifwechsel günstiger sind. Doch was ist mit anderen alltäglichen Kostenfallen, die das Leben bequemer machen? Brauchen Sie wirklich das neueste Pay-TV-Angebot oder den neuesten Streaming-Dienst? Können Sie vielleicht auf Ihr teures Zeitschriften-Abo verzichten? Dann machen Sie kurzen Prozess und verbannen diese Geldfresser aus Ihrem Leben.

Tipp 2: Teilen statt kaufen

Egal, ob Auto, Lebensmittel oder Bücher: Seit einigen Jahren ist "Teilen statt kaufen" voll im Trend. Durch das Sharing-Prinzip können sich schließlich Studenten, Single-Mütter und Personen, die Geld sparen wollen, trotzdem viel leisten.

So sind Mitfahrgelegenheiten zur Arbeit oder in die nächste Stadt ein beliebtes Mittel, um sich einige Euros für Benzin zu ersparen – anregende Gespräche inklusive. Aber auch Nahrungsmittel können in einem Mehrparteienhaus untereinander aufgeteilt werden. Diverse Online-Anbieter locken hier bereits mit günstigen Foodsharing-Angeboten.

Sogar auf Urlaub muss niemand mehr verzichten. Obwohl Pauschalreisen schon sehr günstig sein können, gibt es zum Beispiel Teilmodelle wie C ouchsurfing, die unschlagbar im Preis sind. Der Name ist Programm.

Hier finden Sie hier über das Online-Portal in anderen Städten oder fremden Ländern Immobilienbesitzer, die ihre Couch zur Verfügung stellen, damit Sie darauf nächtigen können.

Vorteil: Sie sparen sich nicht nur die Kosten für ein teures Hotel, sondern kommen auch gleich mit den dort ansässigen Leuten in Kontakt.

Tipp 3: Lebensmittel-Einkauf besser planen

Doch Sie sollten nicht nur Lebensmittel mit anderen teilen, sondern diese auch klüger nutzen. Wer kennt es schließlich nicht: Schon wieder haben Sie abends zu viele Nudeln gekocht – und den Rest weggekippt? Oder viel zu viel eingekauft und der Joghurt ist schon wieder abgelaufen?

Wenn Sie Geld sparen möchten, sollten Sie in Zukunft Ihren Einkaufszettel besser organisieren. Zudem sollten Sie nur einen Großeinkauf in der Woche machen und nur Kleinigkeiten unter der Woche kurz besorgen.

Besonders für Familien empfiehlt es sich, am Wochenende einen Essensplan für die darauf folgende Woche zu erstellen. Und wenn Sie doch einmal zu viel gekocht haben sollten, nutzen Sie die Reste für Ihr Mittagessen im Büro oder frieren Sie sie ein. Das ist meist günstiger, als sich jeden Tag in der Kantine für fünf Euro oder mehr Essen zu kaufen, das Ihnen am Ende vielleicht nicht besonders schmeckt.

Tipp: Milchprodukte haben zwar ein Mindesthaltbarkeitsdatum, können aber in den meisten Fällen auch noch ein paar Tage danach bei richtiger Kühlung getrunken oder gegessen werden. Falls sie allerdings komisch riechen oder schmecken, sollten Sie sie sofort in die Tonne werfen.

Tipp 4: Abos kündigen und Online-Shopping reduzieren

Generell sollten Sie sich nicht nur bei teuren TV- oder Zeitschriftenabos fragen, ob Sie eine Sache wirklich benötigen. Dasselbe gilt auch beim (Online-)Shopping. Ab jetzt sollten Sie sich zum Vorsatz machen, nur noch dann einkaufen zu gehen, wenn Sie wirklich etwas brauchen.

Und das zahlen Sie dann am besten immer bar. Wer schließlich nur mit Karte zahlt, verliert schnell den Überblick. Falls Ihre Lieblingsjeans aber ein Loch haben sollte, schmeißen Sie sich nicht gleich weg. Versuchen Sie, sie zu flicken – falls das auch nicht reicht, müssen Sie wohl oder übel in den sauren Apfel beißen.

Tipp 5: Rücklagen bilden

Wer sparen möchte, sollte allerdings auch einen Notgroschen zurücklegen. Dabei empfiehlt es sich, monatlich einen festgelegten Betrag auf zum Beispiel ein Tagesgeldkonto zu überweisen.

Und dieses wird auf keine Umstände angetastet. Es soll schließlich als Rücklage dienen, falls die Waschmaschine kaputt geht oder das Auto in die Reparatur muss.

jp

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