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Als Student verdient man nichts bis wenig - und hat doch teilweise hohe Kosten in den Großstädten zu tragen.

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Mit diesen zehn Tipps sparen Studenten viel Geld

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Unimaterialien, Miete und Fahrtkosten: Als Student bleibt meist nicht viel Geld am Ende des Monats übrig. Doch mit diesen zehn Tipps sparen Sie endlich genug.

Als Student, der nicht von Mami und Papi finanziert wird, hat man es nicht immer leicht. Schließlich kostet das Studium sehr viel Geld – und das teilweise über Jahre.

Egal, ob Miete, etwaige Studienkosten oder Lebensmittel – viele Studenten müssen sich neben ihrem Studium oftmals noch einen Nebenjob suchen, um über die Runden zu kommen. Oder Sie nehmen einen Studentenkredit auf, der schon mal bis in die Tausende gehen kann und im Nachhinein schnell abbezahlt werden will.

Da heißt es für viele: Sparen, sparen, sparen. Aber nur wie? Und das, ohne jeden Cent umdrehen zu müssen oder nur noch zuhause herumzugammeln? Mit den folgenden Tricks werden wird Ihnen das Sparen leichter fallen – damit Sie am Ende des Monats ein dickes Plus auf Ihrem Konto sehen können.

Tipp Nummer Eins: Nutzen Sie Ihren Studentenrabatt

Auf Reisen, im Zoo oder im Kino: Wer einen Studentenausweis bei sich trägt, hat bei vielen Institutionen oder öffentlichen Betrieben und Events einen Bonusstatus. Wer also außerhalb der Uni etwas in seiner Freizeit unternehmen möchte, kann seinen Ausweis vorzeigen – und oftmals mit einem Studentenrabatt rechnen. So erhalten Sie zum Beispiel günstigere Eintrittspreise, Gutscheine oder Tickets.

Tipp: Am besten fragen Sie bereits vor einem Event oder einer Freizeitaktivität, ob es dort Vergünstigungen für Studenten gibt. Oder informieren Sie sich über deren Homepage darüber.

Tipp Nummer Zwei: Suchen Sie sich eine Mitfahrgelegenheit

Viele Studenten können sich kein Auto leisten – schließlich ist Benzin teuer und in (Groß-)Städten mit gut ausgebautem öffentlichen Verkehrsnetz rentiert sich ein eigenes Auto kaum. Viele fahren daher Fahrrad – und schonen so ihren Geldbeutel.

Doch was tun bei längeren Reisen, zum Beispiel in eine andere Stadt? Oder wenn Sie öfters am Wochenende nach Hause fahren? Dann empfiehlt es sich, günstige Mitfahrgelegenheiten online oder übers schwarze Brett in der Uni zu suchen.

Aber auch Fernbusse sind eine günstige Alternative. Zudem ist Car Sharing gut für die Umwelt und Sie machen zudem neue Bekanntschaften und vielleicht sogar Freunde fürs Leben.

Tipp Nummer Drei: Nehmen Sie Ihr Essen von zuhause mit

In der Früh vor der Vorlesung noch schnell zum Bäcker, mittags ein Döner im Laden um die Ecke und nachmittags in der Freistunde ein Cappuccino in der Cafeteria. Wer ständig in oder an der Uni isst, gibt über den Tag verteilt viele kleine Summen aus. Diese können sich am Ende aber anhäufen.

Wie wäre es mit einem leichten Salat, den Sie am Abend davor zubereiten könnten? Auch die Mensa hat vielfältige Angebote und meistens mehrere Tagesgerichte in verschiedenen Preiskategorien. Hier gibt es ebenfalls kostengünstige Gerichte, die man sich zusammenstellen kann.

Tipp Nummer Vier: Kaufen Sie sich ein Semesterticket

Wer Student ist, aber weiter zur Uni hat oder witterungsbedingt nicht mit dem Fahrrad fahren kann, der muss die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Doch auch hier gibt es für Studenten meist eigene Tarife. In Großstädten wie München & Co. bekommen diese zudem an den Hochschulen ein sogenanntes Semesterticket.

Die Kosten dafür werden automatisch über den Semesterbeitrag (Rückmeldebeitrag) an die Universität gezahlt. Zusammen mit dem Studenten- und einem amtlichen Lichtbildausweis bildet es den Fahrausweis.

Mit dem Semesterticket können Studenten in ihrer Freizeit in einem bestimmten Umkreis vergünstigt fahren – plus kleinem Aufschlag auch rund um die Uhr.

Tipp Nummer Fünf: Nutzen Sie kostenlose Probe-Abos

Amazon Music, Tageszeitungen oder Fitnessstudio: Als Student erhält man nicht nur überall Vergünstigungen, sondern auch immer wieder diverse Abonnements geschenkt. Diese laufen meist über 30 Tage oder mehr und sind dazu da, in das Angebot "hineinzuschnuppern".

Meistens werden dann allerdings im Gegenzug persönliche Daten von Ihnen verlangt. Schließlich bieten Firmen diese nicht umsonst an – sondern wollen Studenten als spätere Kunden an Land ziehen beziehungsweise Werbung machen. Daher ist es ratsam, nicht zu viele Daten von sich herauszugeben und kurz vor der Ablauffrist das Abo rechtzeitig zu kündigen.

Tipp Nummer Sechs: Kaufen Sie Gebrauchtes

Nicht nur Mitfahrgelegenheiten, auch andere "Share"-Konzepte sind unter Studenten sehr beliebt. Manche teilen sich die Kosten für Lebensmittel, andere wiederum für die Unterkunft auf Reisen ("Couchsurfing").

Doch auch Gebrauchtes zu kaufen schont den Geldbeutel. Besonders bei Mode, Autos, Möbel oder Elektronikgeräte macht das Sinn. Schließlich schlagen Sie damit der Wegwerf-Mentalität ein Schnippchen und können sich trotzdem regelmäßig neue Dinge leisten.

Tipp Nummer Sieben: Nutzen Sie kostenlose Uni-Services

Hochschulbibliotheken sind nicht nur ein Ort, der vor alten Büchern mieft und jeder auf Zehenspitzen schleicht – sie bieten auch kostenlose bis günstige Serviceleistungen an.

So können Studenten nicht nur Bücher für Arbeiten oder die Freizeit ausleihen, sondern auch zum Beispiel E-Books herunterladen, im Internet surfen oder Zeitschriften lesen. Zudem bieten sie Sprach- sowie Weiterbildungskurse zu Themen wie wissenschaftliches Arbeiten und Literatur recherchieren an.

Tipp Nummer Acht: Ziehen Sie in eine Wohngemeinschaft

Für viele Studenten ist die Miete der Kostenfaktor, der am meisten ins Gewicht fällt. Vor allem, da es in einigen deutschen Großstädten wahre Mietpreisexplosionen gibt. Alleine in einer Wohnung zu leben, kann sich hier kaum noch ein Hochschüler leisten.

Um sich Miete zu sparen, wohnen deshalb viele Studenten zusammen. Ob als Pärchen, zu dritt oder gemischt mit Frauen und Männern - Wohnungsgemeinschaften gibt es in unzähligen Kombinationsmöglichkeiten.

Doch nicht nur die Miete, auch andere Kostenpunkte wie Kühlschrank oder Waschmaschine können so aufgeteilt werden. Jeder steuert etwas zum Haushalt mit – und so müssen keine oder nur wenige neue Möbel besorgt werden.

Tipp Nummer Neun: Werden Sie Neukunde

Wer in eine andere Stadt zieht und volljährig ist, hat die Möglichkeit, die Bank zu wechseln und ein neues Girokonto zu eröffnen. Da diese Neukunden werben wollen, locken sie mit zahlreichen Rabatten oder Angeboten.

Am besten Sie vergleichen diese und/oder fragen gezielt nach Studententarifen. Dort erhalten Sie oft eine Art "Willkommensbonus" oder gute Zinskonditionen. Auch die Kontoführung und die EC-Karte werden Neukunden, die eine Studienbescheinigung vorlegen, oft erlassen.

Allerdings sollten Sie nach dem Studium Ihrer Bank Bescheid darüber geben, dass es beendet ist. Ansonsten drohen Nachzahlungen. Schließlich ist die Vergünstigung nur während der Studienzeit gültig.

Tipp Nummer Zehn: Sparen Sie Geld mit Apps 

Online einkaufen und bezahlen wird bei jungen Leuten immer beliebter. Doch wer nur mit Karte zahlt, kann schnell den Überblick über seine Finanzen verlieren. Deshalb empfiehlt es sich, sich ein elektronisches Haushaltsbuch anzuschaffen.

Einige Apps helfen dabei, Einnahmen und Ausgaben zu notieren und rechnen aus, wieviel Budget am Ende (des Monats) noch bleibt. So merken Sie frühzeitig, wie viel Sie wirklich für alltägliche Dinge ausgeben, die eigentlich unnötig sind. Vielleicht haben Sie sogar noch so viel übrig, damit Sie schließlich ein wenig Rücklagen bilden können.

Von Jasmin Pospiech

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