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Checkliste beachten
Betrüger unterwegs - so erkennen Sie Abzocke mit Zinsangeboten
- vonJuliane Gutmannschließen
Ein unglaublich gutes Angebot im Internet gefunden, das sichere Topzinsen verspricht? Folgende Warnsignale sollten Sie skeptisch werden lassen.
- Kontoeröffnung mit Willkommensbonus und lukrativen Zinsen: Immer mehr solcher „Top-Angebote" schwirren durchs Netz.
- Bis zu 7,5 Prozent Festgeldzinsen - solche oder ähnliche Angebote können riskant sein, sogar Betrug kann dahinter stecken.
- Wer sich an folgende Regeln in Hinblick auf Zinsangebote hält, geht auf Nummer sicher.
Wer Geld anlegen möchte, sieht sich mit einer Fülle von Angeboten konfrontiert. Auch dubiose Anbieter sind dabei - vor allem im Netz. Doch von extrem hohen Zinsversprechen sollte man sich nicht sofort ködern lassen, es könnte Sie im schlimmsten Fall um bares Geld bringen.
Mit folgenden Tipps gehen Sie Zins-Betrügern nicht auf den Leim
- „Überweisen Sie erst Geld, wenn Sie bei der Bank per Post- oder Video-Identverfahren oder etwa per Probeüberweisung ein Konto auf Ihren Namen eröffnet haben und es von der Bank bestätigt worden ist“, so der Rat von Stiftung Warentest.
- Ihre Bank prüft nicht, ob IBAN und Empfängernamen zusammenpassen. Wer auf ein falsches Konto* überweist, muss sich selbst darum kümmern, das Geld zurückzuordern. Ist der Empfänger im schlimmsten Fall ein Betrüger, sehen Sie das Geld nie wieder.
- Angebote mit Top-Festgeldzinsen mit 100-prozentiger Garantie sind mit Vorsicht zu genießen: Es stecken oft Anleihen oder Direktinvestments dahinter. Der Anleger kann so bares Geld verlieren, wenn das Unternehmen nicht gut wirtschaftet.
- Angebote, die Ihnen die Rückzahlung Ihrer Einlage plus Zinsen garantieren, müssen von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) genehmigt werden. Fragen Sie dort im Zweifel nach.
- Die Stiftung Warentest rät, bei der im Vertrag genannten Bank nachzufragen, ob diese das Angebot kennt. Bevor Sie unterschreiben, sollten Sie folgende Checkliste nutzen, um unseriöse Festzinsangebote zu erkennen.
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Ihr Geld ist tatsächlich auf dem falschen Konto gelandet? Dann sollten Sie sofort Ihre Bank kontaktieren. Wie Sie am besten vorgehen erfahren Sie hier. (jg) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.
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