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In der Talkrunde von Sandra Maischberger wurde hitzig über den Rundfunkbeitrag diskutiert.

ZDF bleibt gelassen

Ende des Rundfunkbeitrags? Diskussion bei "Maischberger" erhitzt Gemüter  

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Brauchen wir überhaupt noch ARD und ZDF? Das Zweite Fernsehen trotzt solchen Vorwürfen. Rückendeckung bekommt es jetzt von Showmaster-Legende Thomas Gottschalk.

Seitdem die Schweizer über eine Abschaffung der Rundfunkbeitrags debattieren, herrscht auch in Deutschland eine Aufbruchsstimmung. Viele fragen sich nun auch hierzulande, ob wir den Rundfunkbeitrag bzw. sogar die Öffentlich-Rechtlichen überhaupt noch brauchen. 

Debatte um Abschaffung der Rundfunkgebühr heizt sich auf

Manche Deutsche sehen die Rundfunkgebühr schließlich als "Zwangsabgabe" und fühlen sich regelrecht dazu genötigt, diese zu entrichten. Oftmals aus dem Grund, weil sie das Programm von ARD, ZDF und Deutschlandradio gar nicht nutzen – oder sogar weder Fernseher noch Radio und dergleichen besitzen.

Andere wiederum finden die Gebühr, die Sie an den allgemeinen Beitragsservice zahlen müssen, schlichtweg zu hoch: Aktuell beläuft er sich auf 17,50 Euro pro Monat. Was auch die Gründe sein mögen, fest steht, dass der Rundfunkbeitrag die Gemüter erhitzt.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich nu n sogar der Europäische Gerichtshof (EuGH) damit beschäftigen wird. Dieser solle prüfen, ob die Gebührenpflicht überhaupt rechtens ist. Zwar können noch Monate vergehen, bis ein Urteil gefällt wird, doch den Diskussionen hierzulande tut das keinen Abbruch. Im Gegenteil.

"Maischberger" auf Sendung: Gottschalk & Co. diskutieren über Rundfunkbeitrag

Erst kürzlich diskutierte Sandra Maischberger darüber in ihrer Sendung mit Gebühren-Gegnern wie AFD-Politikerin Beatrix von Storch und Befürwortern wie dem WDR-Intendant Tom Buhrow oder Moderator-Legende Thomas Gottschalk.

Was dabei auffiel: Buhrow blies ins selbe Horn wie bereits kürzlich ARD-Chef Ulrich Wilhelm, indem er betonte, wie wichtig das Öffentlich-Rechtliche als Grundversorgung mit Qualitätsfernsehen und –programmen sei. Schützenhilfe bekam er unter anderem von Show-Urgestein Thomas Gottschalk.

Erfahren Sie her, was der ARD-Chef über die Debatte in einem Interview zu sagen hatte.

Dieser kommentierte die Debatte um den Rundfunkbeitrag in der Sendung so: "Allein die Tatsache, dass wir im öffentlich-rechtlichen System darüber diskutieren können, ob wir das Öffentlich-Rechtliche abschaffen, zeigt, dass wir es brauchen."

In diesem Video: Wer zahlt für was GEMA?

ZDF bleibt gelassen - und glaubt an Unterstützung durch die Deutschen

Thomas Bellut, Intendant des ZDF, zeigte sich ebenfalls jüngst zuversichtlich im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur: "In Deutschland wird, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Debatte in der Schweiz und anderen Ländern, aktuell ebenfalls Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk geübt. Aber die Zustimmung zu unserem gut funktionierenden Dualen Rundfunksystem ist doch deutlich größer, als es den Anschein hat", schloss er.

Lesen Sie hier, warum ein Journalist gegen den Rundfunkbeitrag klagt - und so versucht, die Abschaffung des Bargelds zu verhindern.

jp

Rundfunkbeitrag 2018: Höhe, Umzug und Befreiung

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