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Mit einem geeigneten Kredit und einem Finanzierungsplan steht dem Haus im Grünen nichts mehr im Wege.

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Finanzierung, Kosten & Co.: Tipps für den Hauskauf

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Viele Familien träumen von einem eigenen Haus. Doch das kann ganz schön ins Geld gehen. Mit diesen zehn Tipps gelingt Ihnen die Hausfinanzierung.

Ein Haus zu kaufen ist ein großer Schritt, der wohl überlegt sein muss. Der Markt an Immobilienangeboten ist groß und undurchsichtig. Damit Sie für sich und Ihre Liebsten die passende Immobilie finden, gibt es vorher ein paar Dinge zu beachten.

Als erstes prüfen Sie Ihre Finanzlage. Ein Hauskauf lohnt sich, wenn die Hypothek bis zum Renteneintritt abbezahlt ist und nur die monatlichen Betriebsnebenkosten anfallen. Das Praktische daran: So gibt es einen überschaubaren Zeitrahmen, in dem Sie das Haus abbezahlen.

Hausfinanzierung vergleichen

Eine Anzahlung der Immobilie macht bei einem Eigenkapital von etwa zwanzig bis dreißig Prozent des Kaufpreises Sinn, empfiehlt immonet.de. Den Rest können Sie durch einen Kredit von der Bank Ihrer Wahl decken.

Vor dem Hauskauf ist es daher wichtig, eine genaue Haushaltsrechnung mit sämtlichen Einnahmen und Ausgaben zu erstellen, um herauszufinden, ob die monatliche Rate beglichen werden kann. Auf Immobilienscout24 oder WISO können Sie in Immobilienkreditrechner Ihre Angaben schnell und einfach eintragen. Der entsprechende Darlehensbetrag, der sich daraus ergibt und zur Verfügung steht, wird dann berechnet.

Immobilienkredite und Förderungen nutzen

Es lohnt sich daher, Darlehensangebote verschiedener Kreditinstitute einzuholen und diese in Ruhe zu vergleichen. Auch Förderungen wie Wohn-Riester helfen bei der Finanzierung der eigenen vier Wände. Doch Vorsicht: Sie erhalten das Riester-Darlehen nur, wenn Sie selbst in das Haus einziehen.

Eine persönliche Förderung beträgt jährlich etwa 154 Euro. Für jedes Kind bekommen Sie zusätzlich jährlich maximal 300 Euro als Prämie. Doch nur unter der Bedingung, dass diese Zulagen für die Tilgung des Darlehens verwendet werden. Ein Tipp: Es dürfen bis zu 2100 Euro pro Jahr an Tilgungszahlungen als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Im Gegenzug müssen Sie einen Teil davon allerdings im Alter nachversteuern.

Immobilienpreise kalkulieren

Beim Hauskauf müssen Sie zudem überlegen, wo Sie wohnen wollen. Schließlich gibt es regionale, aber auch von Stadt zu Stadt Unterschiede, was die Immobilienpreise angeht. Außerdem muss zur monatlichen Kreditrate das Hausgeld für die Betriebsnebenkosten berücksichtigt werden: Energieversorgung, Grundsteuer, Gebäudeversicherungen, Müllabfuhr, Abwasser, Reparaturen sowie der bauliche Zustand der Immobilie, die Personenzahl und die Wasser- und Heizkosten zählen dazu. Laut immonet.de betragen allein die Nebenkosten bei einem Haus zwischen 2,50 Euro und drei Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

So gelingt der Hauskauf

Als nächstes steht die Haussuche an. Auf Internetportalen für Immobilien wie Immonet, Immobilienscout24 oder Immowelt finden Sie passende Angebote. Wichtig ist hierbei, mehrere Häuser zu besichtigen, um zu vergleichen, ob diese Ihren Anforderungen entsprechen. Beispiele für Fragen sind: Habe ich eine eigene Garage – oder wie sieht die Parkplatzsituation aus? Wie alt ist das Haus und wie sind die Zimmer geschnitten? Auch die äußeren Umstände entscheiden mit. Gibt es in der Nähe eine Schule oder diverse Einkaufsmöglichkeiten?

Achten Sie zudem auf den Zustand und die Sanierung des Hauses. Notieren Sie wichtige Fragen, die Sie während der Besichtigung stellen möchten. Meist erhalten Käufer bereits vor oder während des Besichtigungstermins vom Makler ein Exposé der Immobilie, auf dem bereits viele Angaben vermerkt sind. Unter anderem auch der jeweilige Preis der Immobilie.

Sie müssen sich allerdings mit dem vorgegebenen Kostenbetrag nicht zufrieden geben. Wenn Sie kleinere Macken am Haus feststellen oder Ihnen generell die Kosten zu hoch erscheinen, können Sie versuchen, den Preis neu zu verhandeln. Es kann durchaus passieren, dass der Makler beziehungsweise der Besitzer den ursprünglichen Preis noch einmal senkt und Ihnen entgegen kommt.

Abschließend ist es wichtig, den Kaufvertrag der Immobilie genauestens zu überprüfen oder von einem Anwalt prüfen zu lassen, bevor Sie unterschreiben. Falls alle Angaben korrekt sind, steht dem Hauskauf nichts mehr im Wege.

Von Jasmin Pospiech

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