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Wieder bei den Eltern einziehen? Der Geldbeutel zumindest bliebe geschont. (Symbolbild)

Einer der „extremsten“ Spartipps

So viel Geld bleibt Ihnen, wenn Sie wieder bei den Eltern einziehen

  • Anne Hund
    VonAnne Hund
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Manchmal sind es die kleinen Summen, die sich im Alltag sparen lassen. Wenn Ihnen das nicht reicht, könnten Sie noch ganz andere Register ziehen. Zum Beispiel beim Wohnen.

An vielen Ecken und Enden lässt sich im Alltag Geld sparen. Wem das nicht genug ist, kann auf eine extreme Sparmaßnahme zurückgreifen, die für jeden, der seine eigenen vier Wände lieb gewonnen hat, eine echte Herausforderung sein dürfte: Wieder bei den Eltern einziehen! Der Blog kinderleichtefinanzen.de bezeichnet diese Maßnahme nicht umsonst als den „extremsten Spartipp“. Denn natürlich ist der Schritt „zurück zu den Eltern“ ein immenser. Doch sollten Sie sich mit Ihren Eltern gut verstehen und mit dem Gedanken spielen, denken Sie auch an die Vorteile. Sind die anderen Geschwister vielleicht längst ausgezogen und haben Ihre Eltern vielleicht ja (anders als Sie daheim) einen eigenen Garten, hätten Sie dort genügend Platz für sich. Ihren Geldbeutel* würde das Zusammenleben allemal schonen. So könnten Sie auf diese Weise jeden Monat locker hunderte Euro Miete (oder mehr) einsparen und hätten gleichzeitig mehr Zeit für die Familie.

Anteil der Miete am Einkommen – liegt die Belastungsquote darüber?

Der Spar-Effekt ist oft enorm: So macht gerade die Miete gerade in vielen Städten einen enormen Anteil an den Gesamtausgaben aus, wie beispielsweise eine neulich veröffentlichte Studie an der Berliner Humboldt-Universität (HU) belegt. In Deutschlands Großstädten hätten Millionen Menschen durch für sie zu hohe Mieten nur noch extrem wenig Geld zum Leben, wie Sueddeutsche.de anlässlich der neuen Studie im Juni berichtete. Dort müssten schon fast die Hälfte der Haushalte prekär hohe Mietkosten tragen, heißt es in dem Bericht. Aus der Studie gehe konkret hervor: 49,2 Prozent der etwa 8,4 Millionen Haushalte, die in den Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern zur Miete leben, müssten mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens ausgeben, um ihre Warmmiete bezahlen zu können.

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Und abgesehen von dieser Studie? Experten würden sich, was den Anteil der Miete am Einkommen betrifft, häufig an der 30-Prozente-Marke orientieren, wie Sueddeutsche.de schreibt. Liege die Belastungsquote darüber, „gilt dies besonders für Menschen mit geringem Einkommen als problematisch, weil dann für Essen, Kleidung, Freizeit oder Urlaub eher zu wenig übrig bleibt“. Auch das sollten Sie bei der Überlegung, wieviel Sie für eine Wohnung ausgeben, gegebenenfalls mit bedenken.

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Geld sparen: „Mehrgenerationenhäuser“ liegen im Trend

Jung und Alt unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Diese Frage muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Und die eigenen vier Wände dürften einem am Ende eben doch einiges wert sein.

Zumindest im Trend liegen aktuell die vom Bund geförderten „Mehrgenerationenhäuser“, wo jüngere und ältere Mitbewohner unter einem Dach leben. Der Vorteil: Senioren übernehmen oft einen Teil der Kinderbetreuung, während die Jüngeren zum Beispiel den Einkauf erledigen oder sich ums Internet in der Hausgemeinschaft kümmern. Gemeinschaftsküche, Sporträume oder zum Beispiel den Garten teilt man sich – und kommt dadurch in manchen Fällen günstiger weg, als wenn man alleine lebt. Weitere Infos zum Bundesprogramm Mehrgenarationenhaus finden Interessierte hier.

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Miete in der Wohngemeinschaft sparen

Und bei den Mietkosten? Hier können nicht nur Singles sparen, wenn sie sich für eine Wohngemeinschaft entscheiden. Vielleicht ja mit guten Bekannten oder Freunden, denen es genauso geht? Genauso könnte man sich auch ein Auto teilen. Bedingung ist aber – und das ist oft der springende Punkt –, dass man sich wirklich gut versteht. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Mit diesen sieben Tipps sparen Sie im Alltag viel Geld

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