Bill Withers ist tot - "Ain't No Sunshine" zählte zu seinen größten Hits - Todesursache wohl bekannt

Bill Withers ist tot - "Ain't No Sunshine" zählte zu seinen größten Hits - Todesursache wohl bekannt
+
Der Rundfunkbeitrag wird voraussichtlich Anfang 2021 steigen.

Mehr Geld für ARD & Co.

Erhöhung des Rundfunkbeitrags beschlossen: So viel müssen Sie ab 2021 zahlen

  • schließen

Jetzt ist es beschlossene Sache: Der Rundfunkbeitrag wird wohl schon im Jahr 2021 steigen. Wie viel Geld Sie in Zukunft bezahlen müssen, erfahren Sie hier.

  • Am 12. März 2020 debattierte die Ministerpräsidentenkonferenz über den Rundfunkbeitrag.
  • Nun steht das Ergebnis fest: Er soll erhöht werden.
  • Vermutlich wird die Erhöhung schon ab 1. Januar 2021 in Kraft treten.

Nun ist das Thema wohl vom Tisch, mit einem unangenehmen Ergebnis für die Beitragszahler: Der Rundfunkbeitrag soll ab Anfang 2021 erhöht werden. Das entschied die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) der Bundesländer am 12. März 2020 laut Informationen der Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfahl schon vor mehreren Wochen eine Erhöhung*, nachdem eine finanzielle Lücke der Sender von sage und schreibe 1,5 Milliarden Euro festgestellt wurde.

Rundfunkbeitrag wird erhöht: Darum wäre es fast mehr geworden

Aktuell ist ein Rundfunkbeitrag von 17,50 Euro im Monat zu verrichten. Dieser wird nun aber um 86 Cent erhöht, sodass vermutlich schon ab dem 1. Januar 2021 satte 18,36 Euro anfallen. Bevor es so weit kommt, müssen zunächst die Landtage die von der Ministerpräsidentenkonferenz getroffene Entscheidung ratifizieren. Danach steht der Erhöhung nichts mehr im Wege.

Tatsächlich hätte es die Beitragszahler aber fast noch härter erwischt: Zuvor forderten die Sender für die Beitragsperiode 2021 bis 2024 eine zusätzliche Summe von drei Milliarden Euro. Wäre dieser Wunsch Wirklichkeit geworden, hätte das eine Erhöhung auf 19,20 Euro pro Monat* zur Folge gehabt.

Doch wohin fließt das Geld eigentlich? Neben Serien- und Filmproduktionen*, der Instandhaltung von Senderarchiven und Forschungsprojekten müssen ARD, ZDF & Co. auch für die Pensionen der Mitarbeiter aufkommen - und diese steigen auch noch jährlich an*.

Lesen Sie auch: Rundfunkbeitrag - So befreien Sie sich legal von den Kosten.

Rundfunkbeitrag wird nach mehreren Jahren wieder erhöht

Wie die Nachrichtenagentur AFP mitteilt, sei das Geld auch für das Gelingen der digitalen Transformation notwendig. Zudem merkt Ministerpräsidentin Malu Dreyer von der SPD an: "Der Beitrag ist elf Jahre lang nicht erhöht worden." Tatsächlich wurde er im Jahr 2015 sogar um 48 Cent gesenkt. Später forderte die Landesregierung die Sender zu Sparmaßnahmen auf.

Auch interessant: Rundfunkbeitrag 2019: Warum Sie ihn besser nicht bar bezahlen.

Video: Befreiung vom Rundfunkbeitrag - Auf was es ankommt und wie sie funktioniert

soa

Hier müssen Sie jetzt draufzahlen - und wo Sie viel sparen können

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digiatal-Redaktionsnetzwerkes

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trotz Coronavirus: Einrichtungen schließen, Abo-Zahlungen laufen weiter - Was tun?
Mehr und mehr Einrichtungen müssen aufgrund des Coronavirus schließen. Warum buchen Kitas, Fitnessstudios & Co. trotzdem weiterhin Geld bei ihren Kunden ab?
Trotz Coronavirus: Einrichtungen schließen, Abo-Zahlungen laufen weiter - Was tun?
Das ist das Gehalt von Angela Merkel als Bundeskanzlerin
Sie bekleidet seit 2005 das wichtigste Amt in Deutschland – doch kaum einer weiß, wie viel Vermögen die Kanzlerin wirklich besitzt. Das Ergebnis wird Sie überraschen.
Das ist das Gehalt von Angela Merkel als Bundeskanzlerin
Steuererklärung: Diese Steuererleichterungen gelten aufgrund des Coronavirus
Aufgrund des Coronavirus hat die Regierung Steuererleichterungen beschlossen. Falls Sie von der Krise betroffen sind, können Sie von den Änderungen profitieren.
Steuererklärung: Diese Steuererleichterungen gelten aufgrund des Coronavirus
Lotto: Frau gewinnt Millionen - und räumt weiter Regale im Supermarkt ein
Eine Britin hat im Lotto Millionen abgesahnt und trotzdem arbeitet sie Nachtschichten im Supermarkt. Dafür nennt sie eine überraschende Begründung.
Lotto: Frau gewinnt Millionen - und räumt weiter Regale im Supermarkt ein

Kommentare

Frank RichterAntwort
(2)(0)

Außer sterben muß man gar nichts.
Wie möchten sie z.B. dem Heer von Rentnern die 800€ und weniger Rente bekommen, erklären weshalb ein Nachrichtensprecher (Klaus Kleber) 600.000€/Jahr, Tom Buhrow 359.000€/Jahr und Karola Wille (mut strammer SED Vergangenheit) 257.000€/Jahr erhalten?
Frau Wille hat übrigens schon Pensionsansprüche von 17.000€/Monat.
Ein Schlag ins Gesicht der Menschen die diese Zwangsgebühr entrichten müssen.

Lwter
(1)(0)

während wir uns ärgern überlegen die Nachrichtensprecher schon wo sie die nächsten Immobilien klar machen. Alles von unserem Geld gekauft =)

Sapere AudeAntwort
(0)(1)

Zum kleinen Bernd haben Sie sich schon selbst gemacht. Glückwunsch!