Drehende Sterne

Haben Sie diese Euromünze im Geldbeutel? Es könnten 560 Euro winken

  • Jasmin Pospiech
    vonJasmin Pospiech
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Fehlprägungen von Euromünzen und –scheinen sind im Internet unter Sammlern heiß begehrt. Und diese lassen sie sich auch gerne einiges kosten.

Eine falsche Zahl, ein doppeltes Wasserzeichen oder fehlende Euronationen: Das Interesse an Fehlprägungen von Euromünzen und –scheinen ist seit Jahren ungebrochen. Sammler können ihrer Leidenschaft auf Online-Marktplätzen wie eBay & Co. frönen. Dort gibt es einige Verkäufer, die seltene oder "falsche" Münz- und Notenprägungen anbieten.

1-Euro-Münze mit drehenden Kreisen für 560 Euro

So auch diese deutsche 1-Euro-Münze von 2002. Ihr Manko: Die Sterne auf der Rückseite der Münze scheinen zu tanzen. Diese befinden sich auf dem äußeren, goldenen Ring – und anstatt alle gleich angeordnet zu sein, drehen sie sich im Kreis.

Auch interessant: Wenn Sie das auf Ihrem 5-Euro-Schein sehen, dann können Sie bis zu 700 Euro absahnen.

Und für dieses witzige Detail will der Verkäufer auf eBay auch einen stolzen Preis: So verlangt er auf der Angebotsseite satte 560 Euro. Allerdings ist es auch möglich, einen eigenen Preisvorschlag zu senden. Ob sie diese Rarität somit auch günstiger bekommen, wird sich wohl erst dann zeigen.

Auch diese 50-Cent-Münze soll richtig viel wert sein - achten Sie auf dieses Detail.  

Lesen Sie auch: Diese Euromünzen sind sehr viel Geld wert - schauen Sie schnell nach in Ihrer Geldbörse.

jp

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
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Rubriklistenbild: © eBay/sonicblue32 (Screenshot)

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